Gewerbepark am Flughafen Essen/Mülheim: Neuer städtebaulicher Rahmenplan beschlossen
Heute ist der 3.07.2026 und die Stadt Essen hat spannende Neuigkeiten zu vermelden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen hat am 02.07. den städtebaulichen Rahmenplan für den geplanten Gewerbepark am Flughafen Essen/Mülheim beschlossen. Das ist ein bedeutender Schritt! Der Beschluss bestätigt den Rahmenplan als Grundlage für die weitere Bauleitplanung und zeigt, dass die Verantwortlichen die Weichen für die Zukunft stellen.
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Planungen zusammen mit der Stadt Mülheim an der Ruhr, der Flughafen Essen/Mülheim GmbH und den zuständigen Fachbehörden zu konkretisieren. Es wird auch eine Öffentlichkeitsveranstaltung vorbereitet, um die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess einzubinden. Immerhin ist der Rahmenplan das Ergebnis eines mehrjährigen interkommunalen Planungsprozesses. Hier wurden politische Beschlüsse beider Städte aus dem Jahr 2024 konkretisiert. Geplant ist die Entwicklung eines modernen Gewerbeparks auf einer Fläche von rund zehn Hektar im nordwestlichen Bereich des Flughafens.
Verkehrs- und Umweltaspekte im Fokus
Ein wichtiger Punkt: Der Flugbetrieb am Flughafen soll dauerhaft erhalten bleiben. Das ist eine klare Ansage! Die Organisation der neuen Projekte wird so gestaltet, dass sie sparsam und konfliktarm abläuft. Der Gewerbestandort soll nicht nur wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten, sondern auch hohe städtebauliche und freiräumliche Qualität garantieren. Das klingt nach einem durchdachten Konzept.
Vorgesehen sind flexibel nutzbare Gewerbeflächen für unterschiedliche Unternehmensgrößen und Branchen. Und nicht zu vergessen: attraktive Grün- und Aufenthaltsbereiche. Ein Mahnmal für Zwangsarbeiter*innen im Umfeld des Plangebietes soll ebenfalls angemessen eingebunden werden – das zeugt von Respekt und Bewusstsein für die Geschichte. Ein klar gegliedertes Erschließungssystem mit Quartiersgaragen und Mobility-Hubs wird den Verkehr bündeln und dabei helfen, den Flächenverbrauch für Stellplätze zu reduzieren.
Öffentliche Informationsveranstaltung geplant
Die Haupterschließung erfolgt über den Knotenpunkt Brunshofstraße/Zeppelinstraße/Lilienthalstraße, mit zwei Zufahrten über die Brunshofstraße. Wichtig ist auch, dass Gewerbeverkehre nicht durch die angrenzenden Wohnbereiche der Flughafensiedlung geführt werden. Das wird sicher einige Anwohner beruhigen. Der bestehende Wirtschaftsweg wird außerdem als künftige Grünwegeverbindung für Fuß- und Radverkehr weiterentwickelt. Damit zeigt man, dass auch an die Umwelt gedacht wird.
Der Flughafenvorplatz soll als repräsentativer Eingangsbereich für den Gewerbepark und den Flughafen gestaltet werden – mit der Möglichkeit einer Hotelnutzung. Umwelt- und Klimaschutzaspekte sind essentielle Bestandteile der Planung. Hierzu gehören umfangreiche Grünflächen, Dach- und Fassadenbegrünungen, Baumneupflanzungen, sowie Flächen zur Regenwasserrückhaltung und Photovoltaikanlagen. Weitere Fachgutachten zu Lärm-, Arten- und Klimaschutz werden im Bebauungsplanverfahren erstellt und in die Planung einbezogen.
Aktuell hat der Rahmenplan noch keine rechtliche Wirkung, dient jedoch als städtebauliches Leitbild für das folgende Bebauungsplanverfahren. Über konkrete Bauvorhaben, Grundstücksvergaben oder Investitionen wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Nach den Sommerferien ist eine öffentliche Informationsveranstaltung am Flughafen Essen/Mülheim vorgesehen, um die Planungen vorzustellen. Die Bürger können sich also auf interessante Informationen freuen!
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