Heute ist der 23.06.2026 und wir schauen uns ein spannendes Projekt im Oberbergischen Kreis an, das derzeit große Wellen schlägt. Im Kreisbauausschuss berichtete Dezernent Felix Ammann über die Fortschritte des geplanten Anbaus an die Kreisverwaltung in der Moltkestraße. Das Ziel dieses ehrgeizigen Vorhabens? Eine Zentralisierung der Verwaltung, die den Mitarbeitern moderne Arbeitsplätze bieten soll. Denn, seien wir mal ehrlich, viele Angestellte hocken derzeit in sanierungsbedürftigen Büros – und das ist wirklich nicht mehr zeitgemäß! Besonders das Jugendamt soll von diesem Neubau profitieren, was in Anbetracht seiner wichtigen Rolle in der Gesellschaft nur sinnvoll ist.

Wer sich jetzt fragt, wie das Ganze aussieht, dem sei gesagt: Der Anbau wurde von der Opposition bereits als „Glaspalast“ betitelt – ein bisschen ironisch, wenn man bedenkt, dass es eigentlich um Einsparpotenziale geht! Nach der Wahl hat die SPD, die zuvor in der Opposition war, eine Koalition mit der CDU gebildet. Und in diesem neuen politischen Klima wird nun das 90-Millionen-Euro-Projekt auf Einsparpotenziale hin untersucht. Dabei gibt es bereits konkrete Ansätze: Einsparungen bei der Gebäudehülle, den Fenstern, mobilen Trennwänden und dem Schallschutz wurden identifiziert. Die aktuelle Kostenprognose liegt bei 89 Millionen Euro, und der Bauantrag ist bereits bei der Stadt Gummersbach eingereicht worden.

Der Plan wird konkret

Ein B-Planverfahren läuft, um die notwendigen Voraussetzungen für den Anbau zu schaffen. Interessant ist, dass das Projekt nun nur noch aus einem Bauabschnitt statt drei besteht. Das klingt nach einer cleveren Entscheidung, um die Komplexität zu reduzieren und die Kosten im Griff zu behalten. Außerdem ist im Koalitionsvertrag die Erarbeitung eines Liegenschaftskonzepts verankert, was darauf hindeutet, dass die Verantwortlichen wirklich an einer langfristigen Lösung interessiert sind.

Das Konzept umfasst auch die Prüfung unbenutzter Altbauten, vor allem am Hochhaus, und sogar das Gebäude des Gesundheitsamts wird in die Überlegungen einbezogen. Externe Leistungen wie Schadstoffgutachten und die Erfassung des Gebäudezustands werden ebenfalls beauftragt, was mit Kosten von rund 180.000 Euro zu Buche schlägt. Sollte alles positiv verlaufen, könnten sogar 10 Millionen Euro aus NRW-Infrastrukturmitteln für die Umsetzung des Projekts eingesetzt werden. Da könnte man fast einen Grund zur Freude finden!

Ein Blick in die Zukunft

Nun bleibt abzuwarten, wie die weiteren Schritte aussehen werden. Die Verhandlungsposition im Ausschreibeverfahren für einen Generalunternehmer sollte nicht gefährdet werden, das ist klar. Die Qualität der Außenanlagen wird ebenfalls angepasst, um die Kosten zu reduzieren, was in der aktuellen Lage sicherlich auch eine kluge Entscheidung ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation entwickelt und ob die geplanten Einsparungen auch tatsächlich realisiert werden können. Ein Projekt dieser Größenordnung zieht immer viele Blickwinkel an – sowohl positive als auch negative. Und wir werden über jede Wendung auf dem Laufenden bleiben.

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Wenn Sie mehr über die Hintergründe und Details des Projekts erfahren möchten, schauen Sie doch mal bei der Quelle vorbei: Oberberg Aktuell.

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