Heute ist der 9. Mai 2026 und im Oberbergischen Kreis gibt es spannende Neuigkeiten zu vermelden. Das Kommunale Integrationszentrum hat ein wichtiges Projekt ins Leben gerufen: Mentegra. Dieses Programm hat es sich zur Aufgabe gemacht, geflüchteten Frauen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Ziel ist es, Zuwandererinnen den Kontakt zu Unternehmen zu ermöglichen und sie in der Berufswelt zu begleiten. Ein wirklich bewundernswerter Ansatz, der Mentoring und Integration kombiniert und den Frauen auf ihrem individuellen Weg zur Seite steht.
Das Projekt dauert insgesamt zwölf Monate. In dieser Zeit werden die Teilnehmerinnen durch engagierte Mentorinnen unterstützt. Bisher sind fünf Mentegra-Zyklen bis einschließlich 2027 gefördert. Der aktuelle Durchlauf, der im März 2026 begann, umfasst ein Oberberger Tandem. Die Lang AG in Lindlar spielt hier eine unterstützende Rolle und sieht großes Potenzial für zukünftige Kooperationen und Weiterentwicklungen. Kamilla Wysocki von Lang AG hat die Ukrainerin Olha Leksau als Mentorin begleitet. Die beiden Frauen haben sich regelmäßig getroffen, um strategische und praktische Themen zu besprechen – ganz schön intensiv! Wysocki hebt besonders die Tiefe der 1:1-Begleitung hervor, die auch sensible Themen anspricht. Olha Leksau, eine gelernte Projektplanungsingenieurin, wurde im Rahmen von Mentegra beim Ankommen in der Lang AG unterstützt und möchte zudem als Energieberaterin arbeiten.
Das Mentorinnen-Programm
Das Mentegra-Projekt steht nicht allein da. Es gibt auch ein Mentorinnen-Programm, das sich an Frauen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung in Deutschland richtet, idealerweise mit Migrationshintergrund. Dieses Programm bietet Unterstützung über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten. Die Mentorinnen haben dabei die Aufgabe, ihre Mentees bei der beruflichen Entwicklung zu unterstützen, Einblicke in die eigene Erwerbstätigkeit zu geben und wertvolle Tipps für die Arbeitssuche bereitzustellen.
Für die Mentorinnen selbst ist das Ganze ebenfalls von Nutzen. Sie können wertvolle Erfahrungen für ihre eigene Karriere sammeln, ihre Netzwerke erweitern und sogar an qualifiziertem Kompetenztraining mit Zertifikat teilnehmen. Das klingt doch nach einer Win-Win-Situation! Die Mentees, also die geflüchteten Frauen, profitieren ebenfalls. Sie erhalten Unterstützung beim Aufbau eigener Netzwerke, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Informationen über verschiedene Berufsfelder und Bewerbungsverfahren.
Wie geht es weiter?
Es ist spannend zu wissen, dass bereits für den nächsten Durchlauf ab 2027 Bewerbungen ab Herbst 2026 eingereicht werden können. Interessierte können sich an das Kommunale Integrationszentrum des Oberbergischen Kreises wenden. Die Kontaktpersonen sind Julius Zentz (Tel.: 02261/ 88 12 47), Larissa Busch (Tel.: 02261/88 12 56) und Kübra Yilmaz (Tel.: 0152/57 97 22 10, E-Mail: kuebra.yilmaz@stadt-koeln.de). Wer also denkt, dass er oder sie etwas beisteuern oder profitieren kann, sollte sich unbedingt melden!
Insgesamt zeigt das Mentegra-Projekt, wie wichtig es ist, Migrantinnen in ihrer beruflichen Integration zu unterstützen und ihnen die nötigen Ressourcen an die Hand zu geben. Solche Initiativen sind nicht nur für die Frauen selbst von Bedeutung, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes, die von der Vielfalt und den Erfahrungen dieser Frauen profitiert. Man kann nur hoffen, dass solche Programme weiter ausgebaut werden und viele Frauen die Chance bekommen, ihre Talente und Fähigkeiten in die deutsche Arbeitswelt einzubringen.
Für weitere Informationen zu diesen Initiativen lohnt sich ein Blick auf die ursprüngliche Quelle und die Details des Mentorinnen-Programms.
