Im Oberbergischen Kreis wird es bald spannend! Am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026, startet die Aktion STADTRADELN. Das Ziel? Klimafreundliche Wege mit dem Fahrrad zurücklegen und dabei etwas für die eigene Fitness und die Umwelt tun! Die Aktion dauert drei Wochen und endet am 14. Juni 2026. Es ist eine großartige Gelegenheit, nicht nur etwas für die eigene Gesundheit zu tun, sondern auch aktiv zur Reduzierung von CO2-Emissionen beizutragen.

Bisher haben sich bereits 1.515 Radlerinnen und Radler in 219 Teams registriert. Wenn du auch gerne Teil dieser Bewegung werden möchtest, kannst du dich bis zum 19. Mai 2026 registrieren. Die Teilnahme ist für alle, die im Oberbergischen Kreis leben, arbeiten, in einem Verein aktiv sind oder eine (Hoch-)Schule besuchen, möglich. Und das Beste: Jeder Kilometer zählt, egal ob in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit oder im Urlaub! Informationen zur Anmeldung und die Möglichkeit zur Registrierung findest du unter www.stadtradeln.de/oberbergischer-kreis.

Ein Wettbewerb mit Teamgeist

Die Teilnehmer können nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihr Team und ihre Kommune Radkilometer sammeln. Außerdem gibt es einen Wettbewerb, bei dem die aktivsten Teams ausgezeichnet werden – ein Ansporn, sich gemeinsam ins Zeug zu legen! Schulteams haben zudem die Möglichkeit, am Schulradeln Nordrhein-Westfalen teilzunehmen. Damit wird der Teamgeist nicht nur im Freundeskreis, sondern auch in Schulen gefördert.

Die Radkilometer können ganz bequem online in einem Kalender, per App oder mit Erfassungsbögen eingetragen werden. Wer Fragen hat, kann sich direkt an die Kontaktperson Lydia Rühe wenden, telefonisch unter 02261 88-6180 oder per E-Mail unter lydia.ruehe@obk.de. Weitere Details und Ansprechpartner sind ebenfalls auf der Webseite des Oberbergischen Kreises zu finden: www.obk.de/stadtradeln.

Klimaschutz durch Mobilitätswandel

Doch was bedeutet das Ganze im größeren Kontext? Der Verkehrssektor ist in Deutschland für rund ein Fünftel der energiebedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Im Jahr 2019 stieß er 165 Millionen Tonnen CO2 aus – ein alarmierender Wert, der fast auf dem Niveau von 1990 liegt. Die Corona-Pandemie hat zwar kurzfristig zu einem Rückgang auf 145 Millionen Tonnen im Jahr 2020 geführt, doch die Emissionen nahmen 2022 wieder leicht zu. Um die Klimaziele zu erreichen, müssen die Emissionen bis 2030 auf 85 Millionen Tonnen gesenkt werden. Ein ambitioniertes Vorhaben, das nur durch eine tiefgreifende Transformation der Mobilitätsbranche möglich ist.

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Der Modal Split hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verändert. Der motorisierte Individualverkehr bleibt dominant, während das Radfahren oft stiefmütterlich behandelt wird. Aktionen wie das STADTRADELN sind daher nicht nur ein lokales Event, sondern ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sie fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Bewusstsein für umweltfreundliche Mobilität. Und vielleicht wird der ein oder andere Radler durch die Aktion dazu inspiriert, auch nach dem STADTRADELN weiterhin auf das Fahrrad zu setzen – und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.