TeReS: Innovative App zur Unterstützung pflegender Angehöriger im Oberbergischen Kreis und Köln
Im Oberbergischen Kreis und in Köln startet am 27. Juli die Pilotierung der App TeReS, die sich speziell an pflegende Angehörige richtet. Die App ist ein spannendes Projekt, das eine Verbindung zwischen einer benutzerfreundlichen Plattform für Angehörige und einem KI-gestützten Beratungstool für Senioren- und Pflegeberatungsstellen herstellt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Idee, digitale Hilfen in den Pflegealltag zu integrieren, nicht nur modern, sondern auch dringend notwendig ist.
In der Region sind mehrere Beratungsstellen beteiligt, darunter die in Bergneustadt, Gummersbach und Lindlar. Auch in Köln sind Einrichtungen wie die ASB Alten- und Pflegeheime Köln GmbH und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Bezirk Rodenkirchen Teil des Projekts. Die App hat das Ziel, pflegenden Angehörigen Informationen zu Unterstützungs- und Entlastungsangeboten bereitzustellen. Sie können ihre individuelle Pflegesituation erfassen und erhalten Hinweise auf passende Hilfen. Das Besondere daran: Die übermittelten Informationen werden anonym an die Beratungsstellen gesendet, die den Unterstützungsbedarf dann strukturieren. So bleibt die persönliche Beratung im Mittelpunkt, während digitale Instrumente die Unterstützung ergänzen.
TeReS – Eine digitale Entlastung
Das Hauptaugenmerk von TeReS liegt darauf, Beratungsstellen zu entlasten und den Zugang zu Hilfsangeboten zu vereinfachen. Koordiniert wird die Pilotierung durch den Gesundheitsregion KölnBonn e. V. und das Feedback von informell Pflegenden wird aktiv in die Weiterentwicklung der App einfließen. Ein weiterer interessanter Punkt: Die wissenschaftliche Evaluation der Pilotphase geschieht durch das Institut für Pflegewissenschaft der Universität zu Köln. Das zeigt, dass hier nicht nur ein innovatives Produkt geschaffen wird, sondern auch ein ernsthaftes Interesse an der Verbesserung der Pflegequalität besteht.
Die App ist ab sofort im App-Store erhältlich, während die Veröffentlichung im Google Playstore bald folgen wird. Interessierte können sich also schon jetzt auf die Vorteile von TeReS freuen. Das Forschungsprojekt wird bis Juni 2027 laufen und erhält finanzielle Unterstützung vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW. Ein schöner Schritt in die richtige Richtung, um die Herausforderungen im Pflegebereich anzugehen!
Digitalisierung im Pflegewesen
Die App ist nicht isoliert zu betrachten, sondern Teil eines größeren Trends in der Pflegewelt. So ist es interessant zu wissen, dass vier verschiedene Pflegedienste dieselbe Software nutzen, aber ganz unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Das liegt oft nicht am Programm selbst, sondern an den spezifischen Rollen, Abläufen und der Kommunikation innerhalb der Einrichtungen. Ein Modell mit vier Entwicklungsstufen wurde aus einem Webinar mit Pflegestrategen entwickelt, das von unstrukturiert über geregelt bis hin zu automatisiert reicht. Hier zeigt sich, dass Software in der Pflege auf jeder Stufe unterstützend wirken kann, wobei sich der Umfang der Hilfe verändert.
Ein Digitalisierungs-Check ermöglicht es Pflegediensten, sich selbst zu bewerten und den nächsten sinnvollen Schritt in der Digitalisierung zu finden, ohne dass eine Anmeldung oder die Angabe von Daten notwendig ist. Solche Ansätze tragen dazu bei, dass Pflegeeinrichtungen sich den modernen Herausforderungen stellen und ihre Abläufe optimieren können. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln, aber die Zeichen stehen auf Veränderung!
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