Am vergangenen Wochenende fand im Bergischen RheinLand ein großes Zeltfestival in Much statt. Der Anlass? Ein feierlicher Abschlusspunkt hinter acht Jahren Regionale-Entwicklung. NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach setzte mit ihrer Anwesenheit ein klares Zeichen für die positive Entwicklung, die in dieser Zeit in der Region erreicht wurde. Rund 400 Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft feierten die Erfolge, die durch insgesamt 50 Projekte im Oberbergischen Kreis, im Rheinisch-Bergischen Kreis und im östlichen Rhein-Sieg-Kreis realisiert oder in Umsetzung sind. Das Festival stand unter dem Motto: „Lust auf Zukunft“ und zog etwa 1.000 Teilnehmer an – ein Beweis für das große Interesse und die Vorfreude auf die kommenden Entwicklungen.

Die Abschlussfeier, die von der Regionale 2025 Agentur und ihren Gesellschaftern organisiert wurde, bot nicht nur eine großartige Gelegenheit zum Feiern, sondern auch einen tiefen Einblick in die Erfolge der letzten Jahre. Besonders hervorzuheben ist die interkommunale Arbeitsgemeinschaft „ZukunftsAllianz Bergisches RheinLand“, die sich zum Ziel gesetzt hat, auch über das Ende des Strukturprogramms hinaus zusammenzuarbeiten. Themen wie die Nachnutzung von Brachflächen, ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, bürgerschaftliches Engagement und Mobilität bleiben auch zukünftig zentral. „Die Qualität der Projekte und die vertrauensvolle Zusammenarbeit waren bemerkenswert“, betonte Scharrenbach in ihrer Rede.

Vielfältige Perspektiven auf die Region

Das Bergische RheinLand, mit seinen atemberaubenden Ausblicken auf Täler, Wälder und die beeindruckende Talsperrendichte, hat viel zu bieten. Die Region verbindet den urbanen Lebensstil der Rheinschiene mit den Vorzügen des ländlichen Raums. Hier profitieren die Bürger von kurzen Wegen und einem vielfältigen Wohnangebot. Die Nähe zu Städten wie Köln, Bonn und Leverkusen bietet nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Zugang zu wichtigen Forschungs- und Wissenschaftsstandorten. Die REGIONALE 2025 verfolgt das Ziel, das Beste aus beiden Welten zu vereinen – ein ambitioniertes Vorhaben, das in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben werden soll.

Das Bergische RheinLand ist nicht nur für seinen Ressourcenreichtum bekannt, sondern auch für lebendige Traditionen und ein funktionierendes ehrenamtliches Engagement. Die Region hat das Potenzial, zukünftige Herausforderungen wie den Fachkräftemangel oder den Klimawandel zu meistern – eine Aufgabe, die alle Bürgerinnen und Bürger gemeinsam anpacken müssen. Besonders die starke Wechselwirkung zwischen Wohnen, Kultur, Naherholung und Ressourcenverwendung zeigt, wie wichtig es ist, die verschiedenen Aspekte der Lebensqualität miteinander zu verknüpfen.

Leitbilder der Raumentwicklung

Die Raumentwicklung in Deutschland wird durch strategische Leitbilder geprägt, die auch für die Region von Bedeutung sind. Diese Leitbilder betonen die Notwendigkeit, Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Daseinsvorsorge zu sichern. Zudem wird ein nachhaltiges Management der Raumnutzungen gefordert. Diese Ansätze richten sich an Entscheidungsträger in Bund und Ländern und bieten Orientierungshilfen für Investitionsentscheidungen im privaten Sektor. Die Herausforderungen, die sich durch den Klimawandel und die Energiewende ergeben, müssen aktiv angegangen werden.

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Insgesamt wird deutlich, dass die Entwicklungen im Bergischen RheinLand nicht nur ein Ende, sondern auch einen Neuanfang darstellen. Die positive Atmosphäre beim Zeltfestival und die engagierte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren lassen darauf hoffen, dass die Region auch in Zukunft lebendig und zukunftsfähig bleibt. Die Rückschau auf die vergangenen Jahre ist genauso wichtig wie der Blick nach vorne – und der Weg sieht vielversprechend aus!

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