Im Rhein-Kreis Neuss tut sich was in der Welt des Sports. Das Investitionsprogramm „NRW-Sportmilliarde“ der Landesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sportstätten und Schwimmbäder in der Region zu sanieren und die Vereine zu stärken. Hierbei stehen für den Rhein-Kreis Neuss beeindruckende 4.889.175 Euro zur Verfügung. Die Gelder stammen aus dem Programm „Moderne Sportstätte NRW“, das mit rund 200 Millionen Euro für die Modernisierung vereinseigener Sportanlagen ins Leben gerufen wurde. Die Mittelverteilung erfolgt basierend auf der Sportpauschale des Gemeindefinanzierungsgesetzes 2025. Was das bedeutet? Ganz einfach: Die lokalen Verbände vor Ort entscheiden, wie das Geld eingesetzt wird.
Der erste Aufruf für die Beantragung dieser Mittel ist bereits für den 1. Juni 2023 vorgesehen. Eine gute Gelegenheit für viele Vereine, die schon lange auf ein wenig Unterstützung hoffen. Die Verteilung der Gelder auf die Kommunen im Rhein-Kreis Neuss sieht dabei wie folgt aus: Dormagen erhält 691.516 Euro, Grevenbroich 685.343 Euro, Jüchen 256.160 Euro, Kaarst 469.091 Euro, Korschenbroich 364.210 Euro, Meerbusch 609.494 Euro, Neuss 1.646.429 Euro und Rommerskirchen 166.932 Euro. Diese Summen könnten einen echten Unterschied ausmachen, wenn es darum geht, die Infrastruktur zu verbessern und den Sport in der Region voranzubringen.
Fördermöglichkeiten für Vereine
Um sicherzustellen, dass die Vereine auch gut informiert sind, sind bereits Informationsangebote geplant. Hier sollen die Sportler und Verantwortlichen alles Wichtige über die Fördermöglichkeiten erfahren können. Dabei ist es nicht nur bei diesen Mitteln geblieben. Auch weitere Programme sind in Planung, die den Vereinen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen helfen sollen. Das ist doch wirklich eine positive Nachricht für alle, die im Sport aktiv sind!
Zusätzlich gibt es das Programm „Moderne Sportstätte 2022“, das mit einem Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro die Sportinfrastruktur in NRW stärken will. Die Fördermittel sind beinahe vollständig ausgeschöpft, was zeigt, wie groß das Interesse und der Bedarf sind. Die Verwendungsnachweise müssen bis zum 30. Juni 2027 bei der NRW.BANK eingereicht werden, was eine gewisse Planungssicherheit bietet. Wer mehr über die Fördermöglichkeiten erfahren möchte, kann sich direkt an den zuständigen Kreis- oder Stadtsportbund wenden.
Wenn man all diese Informationen zusammenfasst, wird klar: Der Rhein-Kreis Neuss hat die Chance, seine Sportlandschaft entscheidend zu verbessern. Die Gelder aus der „NRW-Sportmilliarde“ und die weiteren Programme bieten eine hervorragende Grundlage, um die Infrastruktur zu modernisieren und die Vereine zu unterstützen. Das könnte eine neue Ära für den Sport in der Region einleiten – und darauf dürfen die Sportler und Sportlerinnen im Rhein-Kreis Neuss wirklich stolz sein.
