Rheinisch-Bergischer Kreis gewinnt Impact Award für innovative Mobilstationen
Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es Grund zur Freude. Der Bereich hat nicht nur 19 Mobilstationen eingerichtet, sondern wurde auch mit einem „Impact Award“ beim UITP-Wettbewerb in Brüssel ausgezeichnet. Die Nachricht hat hier für Begeisterung gesorgt! Der Wettbewerb, organisiert vom Internationalen Verband für öffentliches Verkehrswesen, ist eine große Sache. Go.Rheinland konnte sich gegen 236 Bewerbungen aus 54 Ländern durchsetzen und hat damit ein Modell für die Mobilitätswende präsentiert. Das klingt doch vielversprechend, oder? Der Preis wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) entgegengenommen, und Landrat Arne von Boetticher betonte, wie wichtig diese Bestätigung für den eingeschlagenen Weg ist.
Diese Mobilstationen sind nicht einfach nur Haltestellen. Sie verbinden Bus und Bahn mit Fahrradabstellanlagen, Bike- und Carsharing sowie Lademöglichkeiten für Elektroautos. Ein einheitliches Erscheinungsbild und klare Beschilderung machen sie leicht erkennbar, was für viele Pendler eine echte Erleichterung darstellt. Der Kreistag hat sogar ein Feinkonzept mit dem Titel „Mobilstationen 2.0“ beschlossen, um das Netzwerk weiterzuentwickeln. Geplant sind die Aufwertung bestehender Stationen und der Ausbau neuer Standorte. Damit wäre das Ziel, die Mobilität in der Region noch nachhaltiger zu gestalten.
Ein internationaler Erfolg
Die UITP Awards gelten als die renommiertesten Auszeichnungen im öffentlichen Verkehrssektor. Sie wurden 2011 ins Leben gerufen und haben sich mittlerweile zu einer zentralen Initiative der UITP entwickelt. Mit dem Ziel, innovative, wirkungsvolle und nachhaltige Mobilitätsprojekte weltweit zu präsentieren, wurden in diesem Jahr die neunte Ausgabe der Awards verliehen. Es gibt zwei Auszeichnungstypen: die Achievement Awards, die herausragende Projekte in spezifischen Anwendungsbereichen anerkennen, und die Impact Awards, die Projekte mit signifikantem regionalen Einfluss hervorheben. Der VRS erhielt den Impact Award für das Netzwerk von Mobilstationen im Rheinland – eine echte Erfolgsgeschichte!
Diese Mobilstationen sind nicht nur ein praktisches Mittel zur Verknüpfung von ÖPNV mit weiteren Angeboten wie Fahrrad und Carsharing. Sie sollen an zentralen Knotenpunkten den Umstieg zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln erleichtern. Dabei wird das Konzept in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen erarbeitet und umgesetzt. Merkmale wie ein barrierefreies und einheitliches Design, hohe Nutzerfreundlichkeit durch Serviceangebote und regionale Skalierbarkeit machen die Strategie besonders attraktiv. Aktuell sind 118 Mobilstationen im Rheinland aktiv, und es sind Erweiterungen geplant, um alle Kommunen im Verbandsgebiet einzubinden.
Ein Blick in die Zukunft
Die bevorstehenden UITP Awards 2026 versprechen ebenfalls spannend zu werden. Vom 9. Oktober bis zum 11. November 2025 können Projekte eingereicht werden. Eine unabhängige Jury wird die Einreichungen bewerten und die Gewinner auswählen. Im Februar und März 2026 erhalten die Teilnehmer dann per E-Mail Bescheid. Die Bekanntgabe der Gewinner findet am 23. Juni 2026 in einer Zeremonie in Brüssel statt. Diese Auszeichnungen ermutigen nicht nur, sondern zeigen auch die Vielfalt und Innovationskraft im Bereich des öffentlichen Verkehrs auf.
Wer hätte gedacht, dass der Rheinisch-Bergische Kreis so im Rampenlicht stehen würde? Die Mobilstationen sind ein Schritt in die richtige Richtung und zeigen, dass auch hierzulande kreative Lösungen für die Herausforderungen der modernen Mobilität gefunden werden. Ein Hoch auf die Mobilitätswende!
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