Heute ist der 22.05.2026 und wir blicken voller Freude auf eine besondere Veranstaltung im Kreis Altenkirchen, die am 21. Mai stattfand. Auf dem neuen Kunstrasenplatz in Bitzen wurden 25 Jungjäger geehrt, die ihre Jägerbriefe überreicht bekamen. Diese Zeremonie, die von Kreisjagdmeister Jörg Wirths und Landrat Dr. Peter Enders geleitet wurde, stellte nicht nur einen wichtigen Meilenstein in der Jagd-Ausbildung dar, sondern brachte auch einen Hauch von feierlicher Atmosphäre mit sich.

Die Absolventen hatten sich in anspruchsvollen Prüfungsinhalten bewähren müssen. Dazu gehörten jagdliches Schießen sowie schriftliche und mündlich-praktische Prüfungen. Wirths richtete Worte an die Jungjäger und ermutigte sie, Erfahrungen zu sammeln und sich einem Hegering anzuschließen. Wichtige Themen wie waidgerechtes Verhalten, die Herausforderungen durch den Klimawandel und die Ausbreitung von Raubtieren, wie dem Waschbären, wurden ebenfalls angesprochen. Ein spannendes und aktuelles Thema, das die Jagdgemeinschaft beschäftigt.

Besondere Ehrungen und Prüfungsbeste

Ein Highlight der Zeremonie war die besondere Ehrung von Rolf Birkenbeul, der seit 40 Jahren im Prüfungsausschuss tätig ist. Für seine Verdienste erhielt er die Wilhelm-von-Boden-Medaille sowie die LJV/DJV-Verdienstnadel in Bronze mit einer Ehrenurkunde von Dr. Nöllgen. 54 Jahre Mitglied im Landesjagdverband und 50 Jahre aktiv im Jagdgebrauchshunde-Verein Westerwald – das ist schon eine beeindruckende Bilanz!

Die Prüfungsbesten, Alexander Belz aus Alsdorf und Marcel Gümpel aus Forst, durften sich über besondere Anerkennung freuen. Aber auch die anderen Absolventen, wie Clemens Sebastian Bart aus Waldbröl und Nina Caprice Dornhoff aus Seelbach, haben sich ihren Jägerbrief redlich verdient. Eine vollständige Liste der erfolgreichen Absolventen kann man in der Pressemitteilung nachlesen.

Die Jagd und ihre Anforderungen

Die Jagd ist nicht nur ein Hobby, sondern auch mit Verantwortung und Herausforderungen verbunden. Die erwähnten Themen des Klimawandels und die Ausbreitung von Raubtieren sind dabei nur einige der Aspekte, die die Jungjäger in ihrer zukünftigen Tätigkeit berücksichtigen müssen. Es ist wichtig, die Natur zu respektieren und sich den Gegebenheiten anzupassen. Die Jagd erfordert Wissen und Sensibilität.

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Ein praktischer Aspekt der Jagd ist die Ausrüstung. Der Bayerische Jagdverband hat in Zusammenarbeit mit dem Hersteller „Wilde Hilde“ neue Schilder entwickelt, die den Jagdverband repräsentieren. Diese Schilder, die in verschiedenen Farbvarianten erhältlich sind, zeigen, in wessen Auftrag die Nutzer unterwegs sind, und tragen das Motto „Wir sind Natur“. Sie halten zuverlässig an Windschutzscheiben und sind ideal für Fahrten im Wald oder unwegsamem Gelände. Hochwertige Materialien sorgen dafür, dass sie UV- und witterungsbeständig sind und ihre Aufgabe auch bei rauen Bedingungen erfüllen können.

Insgesamt zeigt die Zeremonie im Kreis Altenkirchen, wie wichtig die Ausbildung und die damit verbundenen Werte in der Jagd sind. Die Jungjäger sind nun bereit, ihren Platz in der Natur einzunehmen und Verantwortung zu übernehmen. Es bleibt spannend, wie sie sich in den kommenden Jahren entwickeln werden und welche Herausforderungen die Jagdgemeinschaft noch zu bewältigen hat.

Für weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Liste der Absolventen besuchen Sie bitte die Pressemitteilung.