In Wittlich, einem charmanten Städtchen in der Region Bernkastel-Wittlich, wird ein ganz besonderer Anlass gefeiert. Katrin Bornmüller, eine engagierte Kämpferin für Menschenrechte, wurde mit dem Europäischen Sozialpreis ausgezeichnet. Eine Delegation des Europavereins GPB stellte die Auszeichnung offiziell vor und die Erste Beigeordnete der Stadt, Elfriede Meurer, war ebenfalls anwesend. Es ist nicht nur ein Preis – es ist eine Würdigung von über 40 Jahren unermüdlichen Einsatzes für gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Preisverleihung findet am 3. Oktober im Rathaus der Stadt Eschweiler statt, und die Vorfreude ist bereits spürbar. Bornmüller engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und hat damit einen enormen Einfluss auf das ehrenamtliche Engagement in der Region. Carmen Jondral-Schuler, die Leiterin der Wittlicher Arbeitsgruppe der IGFM, würdigte kürzlich Bornmüllers unermüdlichen Einsatz. Ein wichtiges Datum für die IGFM ist der 3. Juli, wenn der 600. humanitäre Hilfstransport der Arbeitsgruppe in Wittlich geladen wird. Zu diesem Anlass sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, gemeinsam zu feiern. Die Feier beginnt um 11 Uhr in der Friedrichstraße 51.

Werte der Gesellschaft im Fokus

Stephan Löhmann, der stellvertretende Präsident des Europavereins, betonte die Werte, die Europa so wichtig sind: Menschenrechte, soziales Miteinander und Gerechtigkeit. In Zeiten, in denen die Welt immer herausfordernder wird, sind solche Werte mehr denn je von Bedeutung. Zivilgesellschaftliches Engagement hat seit 2015 an Bedeutung gewonnen, besonders in bewegten Zeiten wie der Corona-Pandemie, den Migrationsströmen oder dem Krieg in der Ukraine. Es ist faszinierend zu sehen, wie solches Engagement nicht nur das individuelle Handeln stärkt, sondern auch den sozialen Zusammenhalt fördert und die Lebensqualität in der Gesellschaft erhöht.

Die IGFM und andere zivilgesellschaftliche Organisationen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie bilden eine institutionelle Infrastruktur, die das Engagement der Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Diese Organisationen sind zwischen Markt, Staat und Familie angesiedelt und reichen von großen Wohlfahrtsverbänden wie Caritas und Diakonie bis hin zu kleinen, lokalen Vereinen. Es ist beeindruckend, wie vielschichtig und dynamisch das zivilgesellschaftliche Engagement ist – es findet im öffentlichen Raum statt, oft in formellen oder informellen Zusammenschlüssen.

Die Bedeutung solcher Initiativen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden – sie sind das Rückgrat einer funktionierenden Gesellschaft. Jeder Beitrag zählt, sei es Zeit, Geld oder materielle Güter. Zivilgesellschaftliches Engagement ist oft an Nachbarschaften oder Bekanntenkreise gebunden und zeigt, wie wichtig die Verbindung zwischen Menschen ist. Die Arbeit von Menschen wie Katrin Bornmüller ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man mit Engagement und Herz die Welt ein Stück besser machen kann.

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Für weitere Informationen und Details zur Preisverleihung und den Aktivitäten der IGFM, können Sie die vollständige Quelle hier nachlesen: Wochenspiegel Live.

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