Im Landkreis Bernkastel-Wittlich tut sich etwas! Ein neues Projekt mit dem vielversprechenden Namen „Starke Kerne – Starke Region“ hat das Licht der Welt erblickt. Hierbei handelt es sich um eine Initiative, die die Ortsmitten stärken soll. Das klingt ja schon mal gut, oder? Das Ziel ist es, bestehende Gebäude und Flächen besser zu nutzen und gleichzeitig neue Wohnmöglichkeiten zu schaffen. Gerade in einer Zeit, in der viele Dörfer mit leerstehenden Gebäuden und ungenutzten Grundstücken kämpfen, ist das eine willkommene Maßnahme.

Herausforderungen gibt es genug: Sanierungsbedarf und hohe Baukosten sind nur einige der Hürden, die es zu überwinden gilt. Und der Druck auf neue Bauflächen am Ortsrand? Der ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Das Projekt legt daher den Fokus auf die Innenentwicklung – also die gezielte Entwicklung von Gebäuden und Flächen in den bestehenden Ortslagen. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Infrastruktur wird besser genutzt, die Ortsbilder bleiben erhalten und die Flächen im Außenbereich werden geschont. Das klingt doch nach einem echten Gewinn für alle Beteiligten!

Unterstützung für Bürger und Kommunen

Besonders spannend ist die Unterstützung, die sowohl den Kommunen als auch den Bürgern geboten wird. Die Entwicklungsmöglichkeiten sollen erkannt und umgesetzt werden. Dazu gehört der Aufbau eines Innenentwicklungskatasters, die Begleitung ausgewählter Modellgemeinden und eine Vielzahl an Beratungs- und Informationsangeboten. Man merkt, dass hier ein echtes Engagement vorhanden ist, um praktische Hilfen für Eigentümer und Bauinteressierte zu bieten.

Das Projekt ist nicht einfach so ins Leben gerufen worden. Es ist das Ergebnis eines umfassenden Kreisentwicklungsprozesses und knüpft an bestehende Ansätze an, wie den Zukunfts-Check Dorf oder die Dorferneuerung. Und die Finanzierung? Die kommt über das Bundesprogramm „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“. Der Landkreis Bernkastel-Wittlich erhält rund 405.000 Euro Förderung – das ist schon eine Ansage! Der Bewilligungszeitraum erstreckt sich von Januar 2026 bis Oktober 2028.

Lebendige Ortskerne schaffen

Die Laufzeit des Projekts ist von 2026 bis 2028 angesetzt, was eine Menge Raum für kreative Ideen lässt. Die Initiative zielt darauf ab, die Ortskerne nachhaltig zu stärken und neue Perspektiven für das Leben im Dorf zu entwickeln. Dabei wird besonders auf die Nutzung bestehender Gebäude geachtet. Leerstände sollen aktiviert und Baulücken sinnvoll entwickelt werden. Das Ziel? Gewachsene Strukturen erhalten, die Landschaft schützen und die Dorfgemeinschaft stärken. Was könnte besser sein?

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Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es gleich mehrere Vorteile: Sie erhalten Unterstützung bei der Sanierung oder Umnutzung von Gebäuden und können sich auf neue Wohnmöglichkeiten im Ortskern freuen. Die Ortsgemeinden wiederum profitieren von einer systematischen Erfassung von Potenzialen und der Entwicklung von Zukunftsstrategien. Das ist nicht nur ein schöner Plan, sondern erfordert auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft.

Förderung für ländliche Räume

Doch das ist noch nicht alles! Auf einer größeren Ebene wird der ländliche Raum durch verschiedene Programme gefördert. Das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ hat das Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse zu sichern. Besonders in dünn besiedelten, ländlichen Regionen, die unter Abwanderung oder demografischem Wandel leiden, ist das von großer Bedeutung. Die Förderung deckt Maßnahmen ab, die städtebauliche Missstände beheben und die Revitalisierung von Stadt- und Ortskernen unterstützen. Das zeigt, wie wichtig diese Projekte für die Zukunft der ländlichen Räume sind.

Ein Ansprechpartner für dieses spannende Vorhaben ist Jennifer Heimann von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, findet weitere Informationen unter starke-kerne.bernkastel-wittlich.de. In einer Zeit, in der die urbanen Zentren oft im Rampenlicht stehen, ist es schön zu sehen, dass auch die kleinen Orte nicht vergessen werden. Hier wird an einer lebendigen Zukunft gearbeitet!