Sanierung des Hallenbades in St. Goarshausen: Fortschritte und Ausblick
Im schönen Rhein-Lahn-Kreis tut sich was! Die Sanierung des Hallenbades an der Loreleyschule in St. Goarshausen steht ganz oben auf der Agenda. Bürgermeister Mike Weiland hat kürzlich die Bürger über die Fortschritte, Finanzierungen und den Zeitplan informiert. Es ist kaum zu fassen, aber schon 2020 wurde klar, dass hier erheblicher Handlungsbedarf besteht. Damals wurde das Bad nur durch den unermüdlichen Einsatz des Personals und einige provisorische Lösungen am Laufen gehalten. Leckagen wurden mit Schlauch- und Rohrkonstruktionen notdürftig aufgefangen – ein wahrer Kraftakt!
Die ursprüngliche Kostenschätzung lag bei etwa 3,6 Millionen Euro, doch die Realität sieht nun ganz anders aus: Aktuell wird mit rund 6,6 Millionen Euro gerechnet. Diese Kostensteigerungen sind vor allem auf die gestiegenen Material- und Baupreise sowie zusätzliche Arbeiten im Bestand zurückzuführen. Interessanterweise ist die geplante Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schwimmhalle in den aktuellen Kosten nicht enthalten. Aber keine Sorge, die Finanzierung sieht gar nicht so übel aus. Insgesamt fließen 2,8 Millionen Euro aus Bundesfördermitteln, 450.000 Euro aus Landesförderungen und eine großzügige Spende von 1 Million Euro der Else-Schütz-Stiftung in das Projekt. Diese Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern frühzeitig das Schwimmen zu ermöglichen – eine wirklich unterstützenswerte Initiative!
Fortschritte und Zeitplan
Was passiert gerade konkret? Momentan laufen die Arbeiten am Einbau eines neuen Edelstahlbeckens sowie an den Sanitär- und Elektroinstallationen. Das Schwimmhallendach soll in den Sommerwochen vollständig zurückgebaut und erneuert werden. Die Fertigstellung des Hallenbades wird für Mai oder Juni 2027 angestrebt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Barrierefreiheit. Geplant sind unter anderem eine barrierefreie Rampe und ein Beckenlift, damit wirklich jeder die Freude am Schwimmen genießen kann. Und das Beste: Nach Abschluss der Arbeiten bleibt das Schulhallenbad sowohl für den Schulbetrieb als auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Thema Schwimmbäder ist übrigens nicht nur in St. Goarshausen von Bedeutung. Am 19. Juni 2026 endete die Frist für das Interessenbekundungsverfahren im Rahmen des Projektaufrufs 2026 – Schwimmbäder des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Insgesamt wurden beeindruckende 942 Projektskizzen eingereicht, mit einem beantragten Gesamtfördervolumen von etwa 3,2 Milliarden Euro. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages wird bald über die zu fördernden Projekte entscheiden. Für das Bundesprogramm sind im Haushaltsplan 2026 583 Millionen Euro eingeplant, von denen 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder vorgesehen sind. Das zeigt ganz klar, wie wichtig die Erneuerung und der Erhalt dieser Einrichtungen für die Gemeinden und die Bevölkerung ist!
Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklungen rund um die Schwimmbäder in Deutschland weiter gestalten werden. Die Bürger von St. Goarshausen können sich auf ein modernes, barrierefreies Hallenbad freuen – und vielleicht wird es ja bald auch in anderen Städten und Gemeinden das ein oder andere Schwimmbadprojekt geben, das in die Tat umgesetzt wird. Der Blick auf die Zukunft ist vielversprechend!
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