Heute, am 7. Mai 2026, blicken wir auf ein spannendes Ereignis, das am vergangenen Samstag in Deutschland stattfand. Das „Birdrace“ lockte über 1.700 begeisterte Vogelbeobachter an, die sich frühmorgens auf den Weg in die Natur machten, um die Vielfalt der gefiederten Freunde zu entdecken. Unter ihnen waren auch Anja Betzin, Xenia Volk und Sandra Panienka, die bei ihrer Beobachtungstour am Gebirgspass Lolosruhe, auf einer Höhe von 574 Metern, eine neue Vogelart entdeckten. So eine Entdeckung ist natürlich etwas ganz Besonderes! Wer hätte gedacht, dass man in aller Frühe auf den Beinen sein könnte, nur um Vögel zu beobachten, anstatt sie gegeneinander antreten zu lassen?
Der Gebirgspass Lolosruhe war der perfekte Ort für diese spannende Herausforderung. Die Teilnehmer des Birdrace treten nicht gegeneinander an, sondern versuchen gemeinsam, so viele Vogelarten wie möglich zu sichten. Während die Sonne aufgeht und die Natur erwacht, sind die Vogelverrückten mit Ferngläsern und Notizblöcken ausgestattet, bereit, die ersten Gesänge und Flüge zu registrieren. Ein Erlebnis, das nicht nur die Herzen der Ornithologen höher schlagen lässt, sondern auch für unvergessliche Momente sorgt.
Das große Event im Mai 2025
Das letzte Birdrace fand am 4. Mai 2025 statt und war ein voller Erfolg – 852 Teams mit insgesamt 2.910 Teilnehmenden machten sich auf die Suche nach den gefiederten Freunden. Die Wetterbedingungen waren zu Beginn mild, mit wenig Wind und teilweise Sonnenschein. Allerdings kam am Nachmittag ein heftiges Gewitter auf, was die Vogelbeobachtungen etwas erschwerte. Trotz der widrigen Umstände wurden an diesem Tag 329 verschiedene Vogelarten gesichtet. Das ist wirklich beeindruckend!
Insgesamt wurden über 50.000 Euro beim Spendenrennen für den Brutvogelatlas ADEBAR 2 gesammelt. Ein toller Beitrag, um den Naturschutz zu unterstützen und das Bewusstsein für die Artenvielfalt zu schärfen. Knapp 40 % der Teilnehmenden waren Frauen, was zeigt, dass das Interesse am Vogelbeobachten geschlechterübergreifend ist. Besonders bemerkenswert ist, dass fast die Hälfte der Teams umweltfreundlich unterwegs war. Ein Schritt in die richtige Richtung!
Besondere Beobachtungen und Trends
Unter den besonderen Beobachtungen konnten Teilnehmer des Birdrace einige seltene Arten wie den Nachtreiher und die Schmarotzerraubmöwe bewundern. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass einige Arten, wie der Feldsperling und der Girlitz, immer seltener gesichtet werden. Es bleibt zu hoffen, dass durch solche Veranstaltungen wie das Birdrace noch mehr Menschen für den Schutz dieser Tiere sensibilisiert werden.
Das Birdrace hat seine Wurzeln in Nordrhein-Westfalen, wo 177 Teams mit 532 Personen am Start waren. Hier belegte NRW im Artenranking der Bundesländer den 6. Platz mit 215 nachgewiesenen Arten, wobei die meisten im Kreis Münster zu finden waren. Die Atmosphäre in den Kreisen Borken und Wesel war ebenso lebhaft, mit zahlreichen erfolgreichen Teams, die über 130 Arten nachweisen konnten. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Begeisterung für die Natur und den Naturschutz in den Teams spürbar ist.
Der Ausblick auf das Birdrace 2026 weckt Vorfreude. Werden wir neue Arten entdecken? Welche außergewöhnlichen Beobachtungen werden uns dann erwarten? Ein Abenteuer, das viele von uns in den Bann zieht und uns zeigt, wie wichtig es ist, die Natur zu würdigen und zu schützen. Weitere Details und Statistiken sind auf der Website des Birdrace verfügbar.