Am 6. Juli 2026 fand die Lossprechungsfeier der Schreinerinnung Trier-Saarburg im Leyendecker HolzLand statt. Rund 150 Gäste, darunter Angehörige und Freunde, versammelten sich, um die neuen Gesellinnen zu feiern. In einer festlichen Atmosphäre wurden 23 Absolventen feierlich in die Welt der Schreinerinnen entlassen. Der Landesinnungsmeister Stefan Zock hielt eine eindrucksvolle Gastrede, in der er die Bedeutung der Gesellenprüfung als wichtigen Schritt in der beruflichen Laufbahn unterstrich. Man konnte förmlich spüren, wie stolz die frischgebackenen Gesellen waren, als sie ihre Zertifikate in den Händen hielten.

Besonders spannend war der Gestaltungswettbewerb „DIE GUTE FORM 2026“, der als Schaufenster für Fachwissen, Kreativität und Leistungsfähigkeit diente. Fünf herausragende Gesellenstücke wurden prämiert oder belobigt. Unter den Gewinnern stachen Lennart Brose und Luis Marko Goldau hervor, die die Innung beim Landesentscheid vertreten werden. Der Gesamtwert der Sach- und Geldpreise für die Prüfungsbesten und Preisträger betrug stolze 1.200 Euro. Gesponsert wurde die Veranstaltung von Hees + Peters, Leyendecker HolzLand und der Volksbank Trier Eifel eG.

Die Prüfungsbesten auf einen Blick

Die Prüfungsbesten wurden ebenfalls geehrt, und es gab einige bemerkenswerte Leistungen zu feiern. Mila Seidel von der Schreinerei Hoffmann sicherte sich mit 90,46 Punkten den ersten Platz, gefolgt von Tobias Welter (89,68 Punkte) vom Ernzerhof und Simon Johannes Thoma (88,45 Punkte) von der N. Brakonier Möbeltischlerei. Auch die Preisträger des Wettbewerbs „DIE GUTE FORM 2026“ wurden bekannt gegeben: Lennart Brose (Schreinerei Adams) belegte den ersten Platz, gefolgt von Luis Marko Goldau (Tischlerei Hubert Schmitt) und Milian Weich (Schreinerladen Föhren).

Belobigungen wurden ebenfalls ausgesprochen. Mika Schmitz von J. Kreten Holzlust erhielt den Leyendecker-Preis und Oscar Prenzel von der Schreinerei Adams wurde mit dem F.-J. Michels-Preis ausgezeichnet. Die Freude und der Stolz waren nicht nur bei den Preisträgern, sondern auch bei den Zuschauern deutlich spürbar – ein Moment, der sicherlich vielen in Erinnerung bleiben wird.

Die Rolle der Innung im Handwerk

Die Schreinerinnung ist ein wichtiges Netzwerk für Handwerker und fördert nicht nur die gemeinsamen gewerblichen Interessen ihrer Mitglieder, sondern überwacht auch die Lehrlingsausbildung. Sie sorgt dafür, dass die Qualität der Ausbildung und die Prüfungen den Vorschriften der Handwerkskammer entsprechen. Schließlich wurde die Schreiner-Innung Frankfurt am Main bereits im Jahr 1487 gegründet und gehört damit zu den ältesten Handwerksorganisationen in Deutschland.

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Innung bedeutet Gemeinschaft – das spiegelt sich auch in der Lossprechungsfeier wider. Es ist ein großer Schritt für die Gesellen, die nun als vollwertige Mitglieder in die Berufswelt eintreten. Mit der Unterstützung der Innung und der Gemeinschaft können sie ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und in der Branche erfolgreich sein. Ein schöner Abend, der nicht nur die Erfolge der Absolventen feierte, sondern auch die Tradition und die Zukunft des Handwerks in der Region würdigte. Wer weiß, vielleicht sitzt das nächste Generationstalent schon im Publikum und träumt von der eigenen Lossprechung!

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