Am vergangenen Samstag war es endlich so weit: Der neue Spiel- und Sportpark in Zweibrücken wurde feierlich eingeweiht. Hunderte Besucher strömten aus der Stadt und der Umgebung, sogar aus dem Saarland und Frankreich, um die Neuerungen hautnah zu erleben. Im Mittelpunkt stand der neue Skatepark, der das Herzstück des umgebauten Kleinen Exe darstellt – einem ehemaligen Militär-Exerzierplatz. Ein vergleichbarer Skatepark ist in der Region nur bis nach Luxemburg zu finden, was die Attraktivität des neuen Angebots nur noch erhöht.

Der Spiel- und Sportpark bietet eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten. Neben den Fußball-, Basketball- und Handballfeldern können sich die Sportbegeisterten an einer Tischtennisplatte, einer 100-Meter-Bahn und weiteren Leichtathletikanlagen austoben. Ein Fitnessbereich, ein Container mit Sportgeräten sowie eine große Wiese mit Sitzgelegenheiten runden das Angebot ab. Für die Kleinsten gibt es einen Spielplatz mit Sandstrand am Bleicherbach, einen Kletterfelsen und – was bald der Vergangenheit angehören wird – einen alten Skatepark. Die Eröffnung des neuen Geländes soll bis 22 Uhr andauern und verspricht einen erlebnisreichen Tag für alle Beteiligten.

Ein umfangreiches Projekt

Die Sanierung der „Freisportanlage Kleiner Exe“ in Zweibrücken wird übrigens nicht nur mit dem Skatepark neu gestaltet. Ab Ende Mai 2024 beginnen die Bauarbeiten, die sich entlang der Rosengartenstraße hinter dem Helmholtz-Gymnasium bis zum Awo-Seniorenhaus erstrecken werden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf über 1,8 Millionen Euro, wobei 90% davon durch den Bund aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert werden. Dieses Programm existiert seit 2016 und zielt darauf ab, den Sanierungsstau in sozialen Infrastrukturen abzubauen.

Für die verschiedenen Bauarbeiten wurden bereits Aufträge vergeben, unter anderem für die Betonbauarbeiten des Skateparks und die Landschafts- sowie Sportplatzbauarbeiten. Der Neubau des Skateparks allein kostet fast 314.000 Euro, während die Errichtung von Fußball-, Naturrasen-, Handball-, Basketball- und Multifunktionsfeldern mit 1,52 Millionen Euro zu Buche schlägt. Die Bauarbeiten sollen in etwa acht Wochen abgeschlossen sein und die Anlage wird sowohl für den Schulsport als auch für die Freizeitnutzung der Öffentlichkeit konzipiert.

Ein Gemeinschaftsprojekt

Vor dem Bau wurden Workshops mit Schülern, Vereinen, Skatern und Bürgern durchgeführt – eine tolle Möglichkeit, die Wünsche und Ideen der Nutzer in das Projekt einfließen zu lassen. Der Abriss der bestehenden Tartanbahn und der maroden Sportfelder hat bereits im Herbst 2024 begonnen, und momentan ist der Bereich mit einem Bauzaun gesichert. Es bleibt also spannend, wie sich die Freisportanlage in den kommenden Monaten entwickeln wird.

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Im Zuge dieser umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wird auch dem Thema Umweltschutz Rechnung getragen. Die Projekte müssen hohe energetische Anforderungen erfüllen, um zur Senkung von Treibhausgas-Emissionen beizutragen. Eine nachhaltige Entwicklung ist gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Bis 2021 wurden bereits 904 Projekte mit einer Förderung von rund 1,5 Milliarden Euro unterstützt, und auch für die kommenden Förderrunden stehen insgesamt rund 645 Millionen Euro bereit.

Es sieht also ganz danach aus, dass Zweibrücken in Sachen Sport und Freizeit einen großen Schritt nach vorne macht. Die Eröffnung des neuen Spiel- und Sportparks ist nur der Anfang – die Vorfreude auf die zukünftigen Entwicklungen in dieser wunderschönen Stadt ist groß!