Heute ist der 23.06.2026 und in Saarlouis gibt es Grund zur Freude! Der Saarländische Künstlerbund feiert sein 104-jähriges Bestehen mit einer ganz besonderen Ausstellung. „schwarzundweiß – die zweite“ ist die erste extern kuratierte Ausstellung des Künstlerbundes seit über zehn Jahren. Sie läuft bis zum 16. August im Institut für aktuelle Kunst und verleiht der Stadt einen kreativen Schwung.

Die Ausstellung wird von Charlotte Veit kuratiert, die in den letzten Jahren als künstlerische Leiterin im Pirmasenser Kulturzentrum tätig war. Ihre Entscheidung, eine externe Kuratorin einzuladen, wurde getroffen, um eine objektive Auswahl der Beiträge zu gewährleisten. Das ist ein frischer Wind für den Künstlerbund, der 1922 in Saarbrücken gegründet wurde und somit die älteste Künstlervereinigung der Region ist.

Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen

Insgesamt 17 künstlerische Positionen von Mitgliedern des Künstlerbundes sind zu sehen. Die Bandbreite der Werke reicht von Malerei und Grafik über Fotografie bis hin zu raumplastischen und installativen Arbeiten. Besonders spannend ist die Hommage an die erfolgreiche Ausstellung „schwarzundweiß“ von 1992, die damals in der Stadtgalerie Saarbrücken stattfand. Es ist fast so, als würde die Vergangenheit durch die aktuellen Werke wieder lebendig werden.

Die ausgestellten Arbeiten sind alles andere als eintönig. Da gibt es die kontrastreiche Nahaufnahme eines Bügeleisens von Ingeborg Knigge, die das Auge sofort anzieht. Gabriele Langendorf hingegen zeigt eine reduzierte Malerei einer weißen Papiertüte auf schwarzem Grund, die zum Nachdenken anregt. Und dann ist da das beeindruckende Triptychon von Mane Hellenthal, das aus Schieferplatten mit Gletscher-Umrissen besteht – ein echter Blickfang! Die Lichtkunst von Ingo Bracke mit ihren Täuschungseffekten sorgt für verblüffte Gesichter. Und Gertrud Riethmüller bringt mit ihrer Wandarbeit „Schwarz-weiß denken, rot sehen“ eine interessante Perspektive ins Spiel.

Ein kulturelles Erlebnis für alle

Die Ausstellung ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch eine Einladung zur Diskussion. Öffentliche Führungen sind für den 5., 19. und 2. August geplant, jeweils um 16 Uhr. Zudem gibt es die Möglichkeit für Gruppen und Schulklassen, spezielle Führungen auf Anfrage zu buchen. Am 22. Juli wird Dr. Sabine Graf über die Geschichte des Saarländischen Künstlerbundes referieren – ein Termin, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

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Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei! Es ist wirklich eine tolle Gelegenheit, Kunst hautnah zu erleben und die Vielfalt der kreativen Ausdrucksformen zu genießen.

Diese Ausstellung wird unterstützt vom Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes und der ME-Stiftung, was die Bedeutung des Events unterstreicht. Eine Einladung von Andreas Bayer ins Institut für aktuelle Kunst hat die Ausstellung ermöglicht und das ist ein Gewinn für die ganze Region.

Also, wenn ihr in Saarlouis seid oder einen kleinen Ausflug plant, schaut unbedingt vorbei! Kunst ist nicht nur etwas für die großen Metropolen – sie blüht auch hier, ganz in der Nähe, und das in voller Pracht!

Für mehr Informationen besuchen Sie bitte die Saarbrücker Zeitung oder die Webseite des Instituts für aktuelle Kunst.

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