Heute ist der 30.05.2026 und in der Region Börde gibt es besorgniserregende Nachrichten. Die Polizei sucht nach drei vermissten Schwestern aus Oebisfelde: Der 13-jährigen Sabah A., der 10-jährigen Janat E. und der 8-jährigen Ghofran E. Diese Situation sorgt nicht nur bei den Angehörigen für große Sorgen, sondern auch bei der ganzen Gemeinschaft. Die Mädchen wurden zuletzt in ihrer Heimatstadt gesehen und die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas über ihren Verbleib weiß, sollte sich umgehend beim Polizeirevier Börde unter der Telefonnummer 03904/4780 melden.
Die 13-jährige Sabah A. ist etwa 1,60 Meter groß und hat eine sehr schlanke Statur. Ihre schwarzen, schulterlangen Haare und die braunen Augen fallen ins Auge. Ein Muttermal an der linken Wange macht sie zusätzlich auffällig. Sie trug zuletzt ein weißes Trainingsshirt des Handballvereins Oebisfelde, schwarze Leggings und schwarze oder weiße Turnschuhe. Janat E., die 10 Jahre alt ist, hat ein rundes Gesicht und buschige Augenbrauen. Sie misst etwa 1,30 Meter und war in einem dunkellila Pyjama mit Stitch-Motiv und weißen Turnschuhen unterwegs. Ihre jüngere Schwester Ghofran E. ist 8 Jahre alt, ungefähr 1,25 Meter groß, hat ein schmales Gesicht mit auffallend großen Augen und zusammengewachsenen Augenbrauen. Sie trug ebenfalls einen ähnlichen Schlafanzug wie Janat. Die Umstände ihres Verschwindens sind ungewiss und die Polizei nimmt alle Informationen ernst.
Ein Aufruf zur Mithilfe
Die Gründe für das Verschwinden von Personen können vielfältig sein. Manchmal sind es ausgerissene Teenager, manchmal auch demenzkranke Senioren. In diesem Fall ist es besonders wichtig, dass jeder, der etwas gesehen hat, sich meldet. Die Polizei findet in der Regel vermisste Personen innerhalb weniger Tage – das ist ein Lichtblick! Doch umso mehr Informationen vorliegen, desto schneller können die Mädchen gefunden werden. Die Leser sind aufgerufen, ihre Augen und Ohren offen zu halten und Hinweise schnellstmöglich der örtlichen Polizei zu übermitteln.
Das Bundeskriminalamt (BKA) ist ebenfalls involviert, wenn es um die Suche nach vermissten Personen geht. Sie haben spezielle Aufgaben, wie die Fahndung nach vermissten Personen, die Identifizierung unbekannter Leichen und hilfloser Personen. Eine Person gilt als vermisst, wenn sie unerklärlich von ihrem Aufenthaltsort fernbleibt und eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen wird. Bei Kindern und Jugendlichen wird grundsätzlich von einer Gefahr ausgegangen. Das zeigt, wie ernst die Lage ist und dass jede Unterstützung zählt.
Die Rolle der Polizei und des BKA
Die Polizei hat die Aufgabe, die Situation sofort einzuschätzen und gegebenenfalls groß angelegte Suchmaßnahmen einzuleiten, wenn eine Gefahr für die Mädchen besteht. Das BKA koordiniert die Fahndungsmaßnahmen in Deutschland und sorgt dafür, dass alle relevanten Informationen in das Informationssystem der Polizei (INPOL) eingegeben werden. Dort sind Tausende von vermissten Personen registriert, und täglich kommen neue Fälle hinzu. Besonders besorgniserregend ist, dass rund 3 % der vermissten Personen länger als ein Jahr vermisst bleiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwestern schnell zurückkehren, ist also gegeben, aber auf keinen Fall sicher.
Die Schicksale von vermissten Minderjährigen sind nicht nur Zahlen – es sind Kinder, die geliebt werden und deren Abwesenheit schmerzt. Die Polizei ist auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, und jeder Hinweis könnte entscheidend sein. In einer Welt, in der solche Nachrichten immer wieder die Runde machen, bleibt die Hoffnung, dass die Mädchen bald wohlbehalten zurückkehren.
