Heute ist der 22.07.2026 und im Saalekreis gibt es Grund zur Freude. Ein bedeutender Schritt in Richtung digitaler Zukunft wurde getan: Der Vertrag für den Breitbandausbau wurde unterzeichnet! Die Unterzeichnung fand im Beisein von Dezernentin Sabine Faulstich und Sandra Beichert, die aus dem Ministerium für Infrastruktur und Digitales kam, statt. Auch Landrat Hartmut Handschak war anwesend und hat zuvor seine Unterschrift unter den Vertrag gesetzt. Das Ziel? Einen flächendeckenden Ausbau digitaler Infrastrukturen im Saalekreis zu erreichen.

Dank dieses neuen Projekts werden über 1.000 Adressen in Landsberg und Wettin-Löbejün mit Glasfaser versorgt. Diese Adressen wurden im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens Ende 2024 ermittelt. In Landsberg profitieren 669 Adressen aus den Orten Obermaschwitz, Peißen, Reußen und Sietzsch. In Wettin-Löbejün sind es 393 Adressen in Domnitz und Schlettau. Es ist schon erstaunlich, wie viel Bewegung in die digitale Landschaft kommt!

Finanzierung und Unterstützung

Ein wichtiger Punkt in diesem Vorhaben ist die wirtschaftliche Absicherung. Eine Wirtschaftlichkeitslücke von fast 2,6 Millionen Euro wird zu 100 % vom Land Sachsen-Anhalt getragen. Finanzierungsquellen sind unter anderem die Europäischen Strukturfonds ELER und EFRE sowie verschiedene Bundesprogramme, die speziell für die Förderung von Breitbandprojekten ins Leben gerufen wurden. Diese Programme sind notwendig, wenn der eigenwirtschaftliche Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen nicht möglich ist – was oft der Fall ist.

Die Gigabit-Richtlinie „Grauen-Flecken-Förderung 2025“, die am 28. Oktober 2025 beschlossen wurde, unterstützt den Ausbau mit Bandbreiten von mindestens 300 Mbit/s im Download und 150 Mbit/s im Upload. Das klingt nach einem echten Fortschritt! Die MDDSL mbH hat übrigens den Zuschlag für die Umsetzung des geförderten Breitbandausbaus erhalten, nachdem ein Vergabeverfahren mit Kreistagsbeschluss durchgeführt wurde. Und der Förderzeitraum endet am 31. Dezember 2029. Es bleibt also noch ein bisschen Zeit, um alles in trockene Tücher zu bringen.

Übergeordnete Ziele der Gigabitstrategie

Sachsen-Anhalt verfolgt seit 2015 eine ambitionierte Gigabitstrategie. Bis 2030 sollen alle Unternehmen, öffentlichen Institutionen, Schulen und Privathaushalte über einen Glasfaseranschluss in Gigabitgeschwindigkeit verfügen. Hierbei wird eine Kombination aus eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau angestrebt. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich die digitale Infrastruktur in der Region entwickelt. In den letzten Jahren sind viele Projekte ins Leben gerufen worden, und es gibt eine Übersicht über geförderte Ausbauprojekte, die in verschiedenen Umsetzungsphasen gesteckt haben.

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Die Bedeutung eines schnellen und zuverlässigen Internets kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Gerade in Zeiten, in denen Homeoffice und digitale Bildung immer wichtiger werden, ist es unerlässlich, dass alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu modernen Kommunikationsmitteln haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge bis Ende 2029 entwickeln und ob die gesteckten Ziele erreicht werden können. Eines ist jedoch sicher: Der Saalekreis ist auf dem besten Weg in die digitale Zukunft!

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