Heute ist der 9. Mai 2026 und in Stendal war die Stimmung am Samstag, dem 7. Mai, einfach großartig! Die Freiwillige Feuerwehr Uchtetal durfte ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) willkommen heißen – ein Moment, der mit rund 80 geladenen Gästen, darunter viele Mitglieder befreundeter Feuerwehren, gebührend gefeiert wurde. Ortswehrleiter Sebastian Schöler präsentierte das neue Schmuckstück, das auf den Namen „Rosi“ getauft wurde. Wie könnte es anders sein, wurde zur Einweihung sogar eine eigens komponierte Hymne von Katja Knackmuß-Margraf gespielt. Das hat die Feierlichkeiten noch einmal besonders gemacht!

Das Fahrzeug ist ein echter Kraftprotz mit einem Gewicht von 16 Tonnen und einem beeindruckenden Aufbau von der Firma Rosenbauer in Luckenwalde. Mit seinen 320 PS ist es nicht nur stark, sondern auch außergewöhnlich durchdacht. Die Feuerwehrkameraden sind besonders begeistert von den Neuerungen: Das HLF bietet ein zusätzliches Gerätefach auf jeder Seite, ist über einen Meter länger als die Vorgänger, was mehr Stauraum und Platz für die Mannschaft bedeutet. Zwei Trupps können sich jetzt gleichzeitig mit Atemschutzgeräten ausstatten – eine klare Verbesserung in der Einsatzvorbereitung.

Moderne Technik für den Einsatz

Die technischen Eigenschaften sind einfach beeindruckend! Es gibt Selbstschutzdüsen an der Front und über dem Radkasten, die sowohl zur Kühlung als auch zum Schutz der Reifen dienen. Die benutzerfreundliche Pumpenbedienung ermöglicht eine schnelle Entnahme von Wasser oder Netzmittel aus dem 2000-Liter Tank. Und die Heckabsenkung um 30 cm? Ein geniales Detail, das die Entnahme technischer Geräte enorm erleichtert! Die neuen elektrisch betriebenen Geräte auf der Verkehrssicherungshaspel sorgen zudem für einen einfachen Transport von Pylonen.

Die Schere, der Spreizer und der Lüfter sind jetzt elektrisch angetrieben – nicht nur leiser, sondern auch handlicher. Das bedeutet weniger Lärm und mehr Effizienz bei den Einsätzen. Von den alten Ausrüstungsgegenständen wurden nur drei übernommen: die Sichtschutzwand, das Türöffnungsset und die Airbagsicherung. Die helle LED-Beleuchtung ersetzt die alten Halogenleuchten und sorgt für eine deutlich verbesserte Sicht bei Einsätzen. Die Feuerwehrkameraden freuen sich auf die moderne Technik und warten gespannt darauf, das Fahrzeug bald in der Praxis einzusetzen.

Ein Blick über die Grenzen

Interessanterweise könnte man das neue HLF der Feuerwehr in Stendal mit ähnlichen Fahrzeugen in anderen Regionen vergleichen. Zum Beispiel das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/20 der Feuerwehr Kloster Lehnin, das auf einem MAN-Fahrgestell mit Rosenbauer-Aufbau basiert. Dieses Fahrzeug, Baujahr 2018, hat eine Leistung von 290 PS und ist ebenfalls für die Brandbekämpfung sowie technische Hilfeleistungen ausgelegt. Das HLF 20/20 hat zwar geringfügig andere Abmessungen und eine andere Ausstattung, doch die Grundidee bleibt die gleiche: Die Feuerwehrleute sollen bestmöglich ausgestattet sein, um in Notlagen schnell und effizient reagieren zu können.

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Der Austausch zwischen den Feuerwehren, der gegenseitige Support und das Teilen von Erfahrungen sind wertvolle Aspekte, die die Arbeit der freiwilligen Kräfte bereichern. Diese neuen Fahrzeuge sind nicht nur technische Meisterwerke, sie sind auch Ausdruck des Gemeinschaftsgeistes und der Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen – egal ob in Stendal oder in Kloster Lehnin.