Heute ist der 30.06.2026, und in Stendal gibt es Grund zur Freude: Die Autobahn 14 wurde gerade von Süden bis zur Anschlussstelle Stendal-Süd freigegeben! Es ist ein bedeutender Schritt für die Region, denn der Verkehr soll künftig flüssiger fließen. Die neue Verbindung zwischen Lüderitz und Stendal-Süd ist 6,8 Kilometer lang und wurde nach vier Jahren harter Arbeit endlich freigegeben. Die inoffizielle Eröffnung fand mit einem besonderen Event statt – Radfahrer und Skater durften die neue Strecke schon mal ausprobieren. Ein schöner Anblick, das Lächeln der Menschen, die die Freiheit auf der neuen Autobahn genießen konnten!

Doch das ist nicht alles. Am selben Tag fiel der Startschuss für den Bau eines weiteren Abschnitts in Wittenberge, Brandenburg. Zudem hat der Abriss und Neubau der Elbbrücke Seehausen-Wittenberge begonnen. Das Bundesverkehrsministerium hat allerdings den Fertigstellungstermin der gesamten Autobahn auf 2032 verschoben – das lässt einen schon etwas schlucken. Ursprünglich war die gesamte Strecke von Magdeburg bis Schwerin, die sich über 155 Kilometer erstreckt, bis 2015 eingeplant.

Der lange Weg zur A14

Der Bau der A14 nördlich von Magdeburg begann bereits 2011. Ein erstes Teilstück von 5,5 Kilometern wurde in drei Jahren fertiggestellt. Das neue Teilstück zwischen Lüderitz und Stendal-Süd sollte nach den ursprünglichen Plänen die Abfahrt Lüderitz entlasten, besonders nach dem tragischen Unfall im Jahr 2024. Die Anschlussstelle Stendal-Süd hingegen hat gute Voraussetzungen für einen flüssigen Abfluss des Abfahrverkehrs, was den Anwohnern sicherlich zugutekommt.

Neben der Freigabe des neuen Teilstücks gab es auch den ersten Spatenstich für das Teilstück Wittenberge-Karstädt und den Beginn des Neubaus der B189-Elbbrücke. Das klingt alles nach einer Menge Baustellen, und das ist es auch! Aber hey, für die Gesamtfertigstellung der A14 müssen noch fünf Teilstücke in Sachsen-Anhalt und Brandenburg fertiggestellt werden. Der letzte Abschnitt, Osterburg-Seehausen, hat allerdings noch keinen offiziellen Baubeginn-Termin. Das lässt einen schon ein bisschen skeptisch zurück, ob das alles tatsächlich bis 2032 klappen wird.

Ein Blick auf die Zahlen

Was die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland angeht, bietet das Kompendium „Verkehr in Zahlen“ (ViZ) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMV) einen umfassenden Überblick. Seit über 50 Jahren liefert es aktuelle Zahlen und Zeitreihen zur Mobilität und Verkehr. Die Daten reichen von Investitionen in die Infrastruktur über Verkehrsinfrastruktur bis hin zu Unfällen und Emissionen. Das ist nicht nur für Verkehrsplaner von Bedeutung, sondern auch für jeden von uns, der sich im Straßenverkehr bewegt.

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