Heute ist der 26. Mai 2026 und in Sachsen, im Dreiländereck, findet das 23. Neiße Film Festival (NFF) statt. Ein Ereignis, das die Herzen der Filmbegeisterten höher schlagen lässt! Clemens Meyer und Andreas Friedrich übernehmen die Festival-Leitung und bringen frischen Wind in die Veranstaltung, die vom 26. bis 31. Mai 2026 in verschiedenen Spielstätten in Deutschland, Polen und Tschechien stattfindet.

Clemens Meyer, ein 28-jähriger Filmliebhaber aus Lutherstadt Wittenberg, hat eine spannende Reise hinter sich. Vorher war er nicht einmal beim NFF, da er zeitgleich in Cannes war – und das, obwohl er schon mit 16 Jahren die Berlinale besuchte. Seine Eltern waren Filmenthusiasten, was seine Leidenschaft für das Kino geprägt hat. „Kunstbauerkino in Großhennersdorf“, sagt er begeistert, „das ist das Herz des Festivals!“ Hier hat er die Chance, das Festival weiterzuentwickeln, insbesondere mit dem Ziel, jüngere Zuschauer zu gewinnen.

Neue Perspektiven und Kooperationen

Meyer plant, durch Kooperationen mit Hochschulen in Görlitz/Zittau und Liberec ein jüngeres Publikum zu erreichen. Das klingt doch vielversprechend! Seine Initiativen, wie die Gründung von „Encourage Film Talents“, haben das Potenzial, frische Ideen und Talente in die Branche zu bringen. Außerdem hat er bereits begonnen, Polnisch und Tschechisch zu lernen – da merkt man gleich seine Entschlossenheit, die kulturellen Brücken zu stärken.

Das Festival selbst wird in zahlreichen Spielstätten ausgetragen: Großhennersdorf, Görlitz, Zittau, Weißwasser, Mittelherwigsdorf, Löbau, Bautzen und Ebersbach-Neugersdorf in Deutschland sowie Zgorzelec und Sieniawka in Polen und Varnsdorf und Liberec in Tschechien. Eine wahrhaft grenzüberschreitende Veranstaltung! Meyer folgt auf Ola Staszel, die nach 15 Jahren als Festivalchefin des NFF nun neue Wege beim DOK Leipzig geht.

Klimawandel im Fokus

Im Jahr 2026 wird das NFF nicht nur Filme präsentieren, sondern auch ein Festival zur Auseinandersetzung mit dem Klimawandel veranstalten. Künstler*innen aus Großbritannien, Irland, Polen, Dänemark, Deutschland und der Schweiz werden dabei sein. Ein Vortrag von Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, wird den Besuchern einen Ausblick zur Klimazukunft geben. Außerdem sind Gespräche mit Experten, darunter der Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, geplant. Hier geht es um Themen wie die Rechte der Natur, zivilgesellschaftliches Engagement und die Folgen der Erderwärmung.

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Die Präsentation umfasst 24 nationale und internationale Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilme, darunter auch Deutschlandpremieren. Das Festival will den Klimawandel anders sehen, besser verstehen und neu erzählen. Weitere Informationen und Tickets findet man auf greenvisions-potsdam.de.