Im schönen Nordfriesland blüht es derzeit in voller Pracht, und das nicht nur auf den Feldern. Der Hof Hilligenbohl in Galmsbüll hat sich nach einem verheerenden Brand im Jahr 1979 in ein wahres Narzissenparadies verwandelt. Mit über 200.000 Blüten von mehr als 125 Sorten zieht der Garten nicht nur die Augen von Blumenliebhabern aus ganz Deutschland an, sondern ist auch ein generationsübergreifendes Familienprojekt der Familie Kirchner. Ute Kirchner, die das Spektakel im April mit großen Vorfreude beobachtet, schätzt, dass die Narzissen bis etwa Mitte Mai blühen werden. Das ist wirklich ein Anblick, der die Sinne betört!

Ursprünglich hatten die Kirchners Tulpen anvisiert, doch die Wildtiere hatten ein anderes Interesse – und die schönen Tulpen waren nicht sicher. Narzissen hingegen, mit ihren giftigen Eigenschaften, blieben unberührt. So wurde der Garten mit dem Konzept „paint your garden“ angelegt, was bedeutet, dass die Farben der Blüten bewusst gewählt wurden, um eine harmonische Farbstimmung zu erzeugen. Neben den leuchtenden Narzissen finden sich dort auch alte Obstbäume, darunter Apfel-, Birnen-, und Pflaumenbäume, die seit 1947 auf dem Hof stehen. Die ganze Szenerie ist wirklich ein Traum für jeden Besucher.

Narzissenfest und Besucherfreude

Das jährliche Narzissenfest, das vor der Corona-Pandemie ein fester Bestandteil des Kalenders vieler Nordfriesen war, findet seitdem alle zwei Jahre statt. Letztes Wochenende war es wieder so weit! Das Wetter war einfach fantastisch – der perfekte Tag für einen Familienausflug. Viele Besucher strömten zum Hof, um die prächtigen Blüten zu bewundern. Trotz der großen Besucherzahl war die Atmosphäre angenehm, und es gab genug Rückzugsmöglichkeiten auf dem liebevoll angelegten Grundstück. Ein besonderes Highlight für die kleinen Gäste waren die zimtfarbenen Lämmer, die bei den Kindern sehr beliebt waren. Man konnte förmlich die Begeisterung in der Luft spüren!

Ein Besuch auf Hof Hilligenbohl ist mehr als nur ein kurzer Abstecher. Die charmanten kleinen Nebengebäude und der einladende Wintergarten bieten selbst bei windigem Wetter eine gemütliche Atmosphäre. Viele Besucher blieben länger als geplant und waren sich einig, dass sie auf jeden Fall wiederkommen wollen. Die positiven Erfahrungen und Eindrücke von Familie Kirchner, die die Gartenpflege mit Leidenschaft betreibt – insbesondere Dunja Kirchner, die als Garten- und Landschaftsplanerin auch Vorträge über Narzissen hält – tragen zur besonderen Stimmung bei. Es ist klar, dass die Kirchners ihren Gästen nicht nur Blumen, sondern auch eine herzliche Gastfreundschaft bieten.

Die Welt der Narzissen

Narzissen sind nicht nur hübsch anzusehen – sie haben auch ihre Eigenheiten. Diese Blumen sollten am besten im September, Oktober oder November gepflanzt werden, damit sie im Frühling in voller Blüte stehen. Ihre Reifezeit beträgt etwa 180 Tage, und die Ernte erfolgt typischerweise im März oder April. Man muss jedoch beachten, dass sämtliche Teile der Narzisse giftig sind, besonders die Zwiebeln, die bei unsachgemäßer Handhabung sogar schwere Vergiftungen verursachen können. Aber keine Sorge, die Kirchners wissen, was sie tun!

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Das Gedeihen der Narzissen hängt auch von den richtigen Bedingungen ab. Sie benötigen volle Sonne und gedeihen am besten in gut durchlässigem Boden mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,0. Wenn Sie also selbst mit dem Gedanken spielen, Narzissen in Ihrem Garten anzupflanzen, denken Sie daran: Abstand halten ist wichtig! Optimal sind etwa 15 cm Abstand zwischen den Pflanzen, damit sie genug Platz zum Wachsen und für eine gute Luftzirkulation haben.

Im Hof Hilligenbohl blühen die Narzissen nicht nur in leuchtendem Gelb, sondern auch in vielen anderen Farben, die das Auge erfreuen. Mit ihren verschiedenen Sorten wie King Alfred, Ice Follies und Tete-a-Tete sind sie nicht nur im Garten, sondern auch in der Vase eine wahre Freude. Sobald sie verblüht sind, werden sie sechs Wochen später abgemäht. Es ist ein endloser Kreislauf von Blüte und Erneuerung, der das Leben auf dem Hof prägt.

Insgesamt ist der Hof Hilligenbohl ein Ort, an dem die Natur in voller Blüte steht, und die Kirchners haben mit viel Hingabe und Herzblut ein kleines Paradies erschaffen. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich diesen Ort unbedingt ansehen – es lohnt sich!