Heute ist der 1.05.2026 und in Eisenach wird gefeiert! Der Biergarten „Hohe Sonne“ hat seine Türen offiziell geöffnet, und das mit einem riesigen Andrang. Über 1.500 Gäste strömten herbei, um beim Fassbieranstich dabei zu sein, der von Mario Voigt, dem Ministerpräsidenten von Thüringen, durchgeführt wurde. Bratwürste brutzelten auf dem Grill, frisches Bier floss in Strömen, und die Stimmung war einfach legendär. Voigt betonte, wie wichtig der Tourismus für Thüringen ist, vor allem mit Blick auf die Wartburg und die Drachenschlucht. Die Wiederbelebung der „Hohe Sonne“ nach 40 Jahren ist ein wahrlich bemerkenswertes Projekt, das die Investorenfamilie Bodes großartig umgesetzt hat.
Die „Hohe Sonne“ bietet nicht nur ein feines Angebot an regionalen Bratwürsten und frischen Burgern von der Metzgerei Meissmer, sondern auch Faßbier von der Radeberger-Gruppe. Dirk Bodes, der Investor, bezeichnete dieses Projekt als sein „Herzensprojekt“. Und auch Christoph Ihling, der Oberbürgermeister von Eisenach, hob hervor, wie wichtig dieses neue Lokal für die Stadt sowie für Touristen und Einheimische ist. DJ Silvio sorgte für die richtige Musik, und das Team der „Hohen Sonne“ war voller Energie und Freude. Voigt hat sogar angekündigt, den Rennsteig bald erneut zu besuchen – das verspricht, ein spannendes Abenteuer zu werden!
Ein Blick in die Zukunft
Aber das ist noch nicht alles. Im Januar 2026 wird das Hohe Sonne Waldhotel & Restaurant eröffnet. Dieses Hotel wird 34 Zimmer, eine Sauna, eine Dachterrasse und natürlich einen zusätzlichen Biergarten umfassen. Es liegt direkt am Rennsteig und der Drachenschlucht, in einer Region, die zwischen dem Welterbe Wartburg und dem Nationalpark Hainich eingebettet ist. Die LEG Thüringen, die seit 2019 an diesem Projekt arbeitet, hat hier wertvolle Unterstützung geleistet. Dirk Bodes, der auch hier als Investor auftritt, hat mit der rebo consult ingenieurgesellschaft mbH das Ruder in die Hand genommen.
Das ursprüngliche Gebäude, ein barockes Jagdschloss aus dem 18. Jahrhundert, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 1985 musste der Hotelbetrieb wegen Bauschäden eingestellt werden, und seitdem wechselten Gebäude und Grundstück mehrfach den Eigentümer. Ein Abbruch der Gebäudereste wurde im Mai 2025 nach mehreren Gutachten genehmigt. Hier zeigt sich, wie wichtig die Unterstützung durch die LEG Thüringen ist – sie beraten in Sachen Wirtschaftsförderung, Stadt- und Regionalentwicklung sowie Immobilienmanagement.
Tourismus als Motor der Entwicklung
Thüringen legt großen Wert auf die Förderung des Natur-, Kultur- und Tagungstourismus. Die Landestourismusstrategie des Freistaats setzt klare Akzente für die zukünftige Entwicklung. Das Thüringer Wirtschaftsministerium beauftragte die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, um Tourismus- und Hotelinvestitionsstandorte zu identifizieren und Projektmöglichkeiten für Investoren sichtbar zu machen. Die proaktive Entwicklung des Tourismus soll nicht nur regional, sondern auch überregional einen positiven Einfluss haben.
Die Unterstützung für Investoren und Betreiber ist umfassend: Von der Bereitstellung von Informationen zu Investitionsförderungen bis hin zu einer kostenfreien Betreuung – das Full-Service-Paket klingt verlockend. Projekte wie die Reaktivierung eines Hotels in Altenburg oder die Entwicklung eines Indoor Freizeitparks in Zella-Mehlis zeigen, dass Thüringen auf einem vielversprechenden Weg ist. Die „Hohe Sonne“ ist nur der Anfang eines aufregenden Kapitels in der Geschichte des Thüringer Tourismus.