Der Ilm-Kreis hat am vergangenen Wochenende ein neues Kapitel in seiner Wirtschaftsgeschichte aufgeschlagen. Zum ersten Mal wurde der Unternehmenspreis „Smile“ verliehen – ein Event, das die Unternehmergemeinschaft zusammenbrachte und für fröhliche Gesichter sorgte. In der festlich dekorierten Festhalle in Ilmenau strahlten die Gewinner förmlich, als ihre Erfolge anerkannt wurden.
Drei Unternehmen stachen besonders hervor und wurden für ihr „besonders erfolgreiches Unternehmertum“ ausgezeichnet. Die BN Automation AG aus Ilmenau, die KHW Kunststoff- und Holzverarbeitungswerk GmbH aus Geschwenda und die Born Senf- und Feinkost GmbH aus Arnstadt erhielten die prestigeträchtigen Auszeichnungen. Es war ein Moment der Freude und des Stolzes für alle Beteiligten. Aber das war noch nicht alles! Ein Sonderpreis wurde an eine farbenfrohe Frau verliehen, deren Identität die Neugier der Anwesenden weckte. Zudem ging der Preis fürs Lebenswerk an einen Agraringenieur, dessen Engagement in der Branche unermüdlich ist.
Ein Blick auf die Gewinner
Die BN Automation AG, bekannt für ihre innovativen Lösungen in der Automatisierungstechnik, hat sich durch ihre nachhaltigen Praktiken und technologischen Fortschritte einen Namen gemacht. KHW Kunststoff- und Holzverarbeitungswerk GmbH aus Geschwenda punktet mit hochwertigen Produkten und einem nachhaltigen Ansatz in der Verarbeitung. Und dann ist da noch die Born Senf- und Feinkost GmbH, die mit ihren exquisiten Feinkostprodukten nicht nur in Deutschland, sondern auch international auf sich aufmerksam macht. Man könnte sagen, dass dieser Preis eine Art Krönung für die harte Arbeit all dieser Unternehmen ist!
Die Verleihung fand in einer Atmosphäre von Aufregung und Gemeinschaft statt. Es war nicht nur ein Wettbewerb, sondern eine Feier des Unternehmertums im Ilm-Kreis. Die Gesichter der Gewinner leuchteten, als sie ihre Auszeichnungen entgegen nahmen. Ein wunderschöner Moment, der die Bedeutung von Zusammenarbeit und Innovation in der Region unterstrich.
Regionale Wirtschaftsförderung im Fokus
Im Kontext dieser Feierlichkeiten ist es auch interessant zu erwähnen, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammen mit den Ländern die GRW-Förderung überarbeitet hat. Ab dem 1. Januar 2026 tritt die Neuaufstellung in Kraft, bei der etwa 1,3 Milliarden Euro für die GRW zur Verfügung stehen. Ziel ist es, die regionale Förderung einfacher, wirksamer und zukunftsorientierter zu gestalten. Das könnte für die Unternehmen im Ilm-Kreis, die sich gerade ausgezeichnet haben, eine spannende Gelegenheit darstellen, von diesen Fördermitteln zu profitieren.
Besonders erwähnenswert sind die Verbesserungen im Bereich der gewerblichen Förderung. Durch einen vereinfachten Förderzugang und die Abgeschaffung differenzierter Zugangsbedingungen für einzelne Branchen wird es leichter, Unterstützung zu erhalten. In Regionen mit Bevölkerungsrückgang werden Ausbildungsplätze sogar doppelt angerechnet, was für den Ilm-Kreis von Bedeutung sein könnte.
Die Neuaufstellung der Förderlandschaft wird sich sicherlich positiv auf die Unternehmen im Ilm-Kreis auswirken. So können die frisch ausgezeichneten Preisträger auf eine vielversprechende Zukunft blicken, in der ihre Erfolge nicht nur gewürdigt, sondern auch durch konkrete Fördermaßnahmen unterstützt werden. Die Verleihung des „Smile“-Preises ist damit nicht nur ein Zeichen des Erfolgs, sondern auch ein Anstoß für weitere Entwicklungen in der Region.
Wer mehr über die Hintergründe der GRW-Förderung erfahren möchte, kann dies hier nachlesen.
