Kreative Raumgestaltung fördert Gemeinschaft und Lernen an der Jenaplanschule Suhl
Die Schüler der Löwengruppe an der Jenaplanschule in Suhl haben kürzlich ihren Stammgruppenraum auf eine ganz besondere Art und Weise neu gestaltet. Zusammen mit Eltern und zwei Stammgruppenlehrerinnen haben sie sich kreativ ausgetobt und dabei nicht nur einen imposanten Löwenkopf an die Wand gemalt, sondern auch handwerklich angepackt. Das Ausbessern, Malen und Sanieren des Handwaschbeckens standen auf der Agenda, und Tische sowie der Boden wurden gründlich gereinigt. Solche Aktivitäten sind nicht nur wichtig für das Raumklima, sondern fördern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. Die Arbeiten fanden an einem Wochenende im März statt, und Kathy Gromm, die Stammgruppensprecherin der Löwen, zählte stolz die durchgeführten Maßnahmen auf. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Kinder und Eltern gemeinsam an einem Strang ziehen, um ihre Lernumgebung zu verbessern.[1]
Die Jenaplanschule ist eine von wenigen „Flex-Schulen“ in der Umgebung, was bedeutet, dass sie sich auf die individuelle Förderung der Kinder spezialisiert hat. Diese Schule bietet verschiedene Einschulungsoptionen an, sodass Kinder entweder im Sommer oder im Winter eingeschult werden können. Das Ziel der Flex-Schule ist es, den Schülern eine Entwicklung zu ermöglichen, die ihren Bedürfnissen gerecht wird. Besonders interessant sind die Möglichkeiten für Kinder, von den Jahrgangsstufen 1/2 in 3/4 zu wechseln. Das gibt den Schülern die Flexibilität, die sie in ihrer Entwicklung benötigen – eine tolle Sache! Es ist schön zu sehen, dass hier nicht nur Wert auf das Lernen, sondern auch auf das persönliche Wachstum gelegt wird.
Räume fördern das Lernen
Die Gestaltung der Lernumgebung spielt eine entscheidende Rolle für den Lernerfolg. Untersuchungen zeigen, wie wichtig flexible Raumkonzepte sind. John Hattie fand beispielsweise einen signifikanten Zusammenhang zwischen diesen Konzepten und effektiven Unterrichtsstrategien. Räume, die anpassbar sind – think about it: leicht verschiebbares Mobiliar, ruhige Ecken für konzentriertes Arbeiten – das sind die Dinge, die den Unterricht positiv beeinflussen können. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Jenaplanschule aktiv daran arbeitet, solche flexiblen Raumgestaltungen umzusetzen, wird klar, warum die Kinder dort so gut gefördert werden. Es ist spannend zu sehen, wie Schulen diese Erkenntnisse in die Praxis umsetzen.[2]
In Bezug auf die sozialen Aspekte der Schule wird die Schulsozialarbeit immer wichtiger. Ab Januar 2025 wird Frau Vanessa Janik als Sozialpädagogin an der Jenaplanschule tätig sein. Ihr Ziel wird es sein, die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihre sozialen Fähigkeiten zu stärken. Dabei bietet sie verschiedene Programme an, von Einzelberatungen bis hin zu Gruppen- und Projektarbeiten. Ein weiteres Highlight ist die seit September 2024 bestehende Familienklasse, die Eltern und Kinder zusammenbringt, um gezielt an Schulaufgaben und sozialen Kompetenzen zu arbeiten. Das zeigt, wie vielschichtig die Ansätze der Jenaplanschule sind und dass hier nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch ganzheitliche Entwicklung gefördert wird.
Gerade solche Initiativen sind ein Lichtblick für die Bildung. Es gibt viele Schulen, die sich in diese Richtung bewegen möchten, und die Jenaplanschule ist da ein gutes Beispiel. Wenn die Räumlichkeiten so gestaltet sind, dass sie die Lernprozesse unterstützen, kann das einen riesigen Unterschied machen. Natürlich müssen auch Herausforderungen gemeistert werden, wie die richtige Ausstattung und die Einbeziehung aller Beteiligten. Doch mit dem richtigen Ansatz und etwas Mut können auch hier in Suhl neue Wege beschritten werden, die die Lernerfahrungen der Kinder bereichern. Wie wichtig diese Entwicklungen sind, zeigt sich nicht nur in der Schule, sondern auch in der Gesellschaft, die von gut ausgebildeten und selbstbewussten jungen Menschen profitiert.
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