Heute ist der 23.04.2026. Die Volleyballerinnen des VfB Suhl haben am 22. April 2026 einen historischen Triumph gefeiert: Sie krönten sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte zur Deutschen Meisterin. Im entscheidenden dritten Endspiel der Volleyball-Bundesliga (VBL) setzte sich das Team mit 3:0 gegen den Dresdner SC durch, wobei die Sätze mit 25:20, 25:16 und 25:22 eindrucksvoll gewonnen wurden. Dieses Meisterstück sicherte den Thüringerinnen zudem das nationale Double, nachdem sie bereits den DVV-Pokal gewonnen hatten.

Der Weg zur Meisterschaft war alles andere als einfach. Als Tabellenzweiter qualifizierte sich Suhl für die Playoffs, wo sie im Viertelfinale den VC Wiesbaden und im Halbfinale den Titelverteidiger SSC Palmberg Schwerin ohne Niederlage aus dem Rennen schickten. Das Finale fand in der eigenen Halle, der ausverkauften Wolfsgrube, statt, was die Stimmung unter den Fans zusätzlich anheizte.

Der Spielsieg im Detail

Im ersten Satz startete der Dresdner SC stark und führte anfänglich mit 3:0. Doch Suhl ließ sich nicht beirren und glich durch ein Ass von Laura Berger aus, um schließlich die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Mackenzie Foley, die als wertvollste Spielerin des Finalspiels ausgezeichnet wurde, erzielte den entscheidenden Punkt im dritten Satz, während Sanaa Dotson das Match mit einem kraftvollen Angriff zum 25:22 beendete.

Die Dominanz von Suhl wurde besonders im zweiten Satz deutlich, den sie mit 25:16 gewannen. Auch wenn sie im dritten Satz fünf Aufschläge vergaben, behielten sie die Nerven und konnten den Satz ebenfalls für sich entscheiden. Nach dem Spiel äußerte Cheftrainer Laszlo Hollosy seinen Stolz und seine Dankbarkeit, während Spielerin Svea Naujack den Moment als überwältigend beschrieb.

Ehrungen und Auszeichnungen

Nach dem Spiel fanden Ehrungen für die Spielerinnen und den Vizemeister Dresdner SC statt. Die Goldmedaillen wurden von verschiedenen Persönlichkeiten überreicht, während die Meisterschale von VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema an die Spielerinnen übergeben wurde. Auch der Dresdner SCs Cheftrainer Alexander Waibl erkannte die Überlegenheit von Suhl im Angriff an und gratulierte den Thüringerinnen zu ihrem verdienten Sieg.

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Mit diesem ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte hat der VfB Suhl LOTTO Thüringen nicht nur einen bedeutenden Erfolg errungen, sondern auch eine neue Ära im deutschen Volleyball eingeläutet. Die gesamte Volleyball-Community wird das beeindruckende Comeback des Teams in Erinnerung behalten. Weitere Informationen zu diesem spannenden Sportereignis können Sie hier nachlesen.