Heute ist der 24.09.2026. Die Polizei hatte am Mittwoch, den 23. September, alle Hände voll zu tun. Auf der Westautobahn, genauer gesagt bei Amstetten und Blindenmarkt, sowie im Bezirk Melk, fanden mobile Verkehrskontrollen statt. Schwerpunktthema? Drogen im Straßenverkehr. Ein Thema, das leider nach wie vor hochaktuell ist.

Bei den Kontrollen stießen die Beamten auf drei Autofahrer, bei denen typische Anzeichen einer Beeinträchtigung festgestellt wurden. Die Betroffenen sind ein 43-jähriger Mann aus dem Bezirk Ried im Innkreis, eine 25-jährige Frau aus Wien und ein 21-jähriger Mann aus dem Bezirk Melk. Alle drei mussten sich einer klinischen Untersuchung unterziehen, die eine Beeinträchtigung durch Suchtgift bestätigte. Daraufhin wurde ihnen vorläufig der Führerschein abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein weiterer Schritt: Die Frau und die beiden Männer werden jetzt bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.

Die rechtlichen Konsequenzen

Das Thema Drogen am Steuer ist nicht nur gefährlich, sondern hat auch rechtliche Folgen. Wer unter dem Einfluss von Drogen fährt, hat mit einem Bußgeld von 500 Euro und zwei Punkten in Flensburg zu rechnen, sowie einem Monat Fahrverbot beim ersten Verstoß. Wiederholungstäter müssen tiefer in die Tasche greifen – beim zweiten Mal sind es schon 1.000 Euro und beim dritten sogar 1.500 Euro, jeweils mit längeren Fahrverboten verbunden. Zudem kann die Gefährdung des Verkehrs unter Drogen zu einem Führerscheinentzug führen.

Aber nicht nur Drogen sind ein Problem. Alkohol am Steuer ist ebenfalls ein heißes Eisen. In Österreich liegt die Promillegrenze bei 0,5. Wer darüber liegt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Ab 0,3 Promille gibt’s Punkte und bei 1,1 Promille wird’s richtig ernst: Führerscheinentzug und Geld- oder Freiheitsstrafe sind die Folge.

EU-weite Kontrollen und steigende Zahlen

In nur wenigen Monaten, vom 15. bis 21. Juni 2026, wird es im Rahmen der Aktionswoche „Alcohol & Drugs“ von ROADPOL europaweit verstärkte Kontrollen geben. Ein Zeichen, dass das Problem erkannt wird und angepackt werden muss. Die Statistiken sprechen für sich: 2019 gab es in Österreich 228 Tote und über 17.000 Verletzte durch Alkoholunfälle. Drogenunfälle haben sich seit 1991 sogar um 550% erhöht. Das sind alarmierende Zahlen.

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Junge Fahrer, besonders zwischen 18 und 24 Jahren, sind die größte Risikogruppe. Da kann man nur hoffen, dass die Aufklärung und die strengen Kontrollen Früchte tragen. Denn niemand möchte sich vorstellen, was passieren kann, wenn jemand betrunken oder unter Drogen am Steuer sitzt. Es ist einfach unverantwortlich.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Die Polizei ist auf jeden Fall gewappnet und führt die Kontrollen weiter durch. Hoffen wir, dass die Zahl der Drogen- und Alkoholunfälle sinkt, und dass die Menschen verantwortungsbewusster mit dem Thema umgehen.