Heute, am 22. Oktober 2026, gibt es im Bezirk Amstetten Grund zur Freude! Eine Gruppe engagierter Jugendlicher hat in Tulln das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold (FJLA) abgelegt – und das mit Bravour. Das FJLA Gold stellt die höchste Stufe dieses Abzeichens dar und belegt eine umfassende feuerwehrfachliche Ausbildung. Bezirkssachbearbeiterin Jugend, Carina Kampner, war sichtlich stolz, als sie über die Leistungen der jungen Feuerwehrmitglieder berichtete.

Die Herausforderung, die sich den Teilnehmern stellte, war kein Zuckerschlecken. Sie mussten in verschiedenen Disziplinen zeigen, was sie draufhaben. Dazu gehören die Hindernisbahn, Geschicklichkeitstests, das richtige Handhaben von Geräten und Ausrüstung, das Verständnis von Nachrichtendienst und Sirenensignalen sowie das angemessene Verhalten in Notfällen. Ein wahres Multitalent sind sie geworden!

Die erfolgreichen Absolventen

Besonders erfreulich ist, dass gleich mehrere Jugendliche aus der Region den Erfolg für sich verbuchen konnten. Die Liste der erfolgreichen Teilnehmer liest sich wie ein Who’s Who der Feuerwehrjugend aus Amstetten:

  • Jasmin Hiebl (Ernsthofen)
  • Fabian Pospischil (Mauer-Öhling)
  • Florina Erber (Neuhofen)
  • Christoph Hofer (Seitenstetten Markt)
  • Daniel Stadler (Seitenstetten Markt)
  • Gregor Schwingenschlögl (Seitenstetten Markt)
  • Alexander Kaiser (Wachtberg)
  • Fabian Fehringer (Winklarn)

Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber lobte die Leistungen der Jugendlichen und bedankte sich bei den Ausbildnern, die sie auf diesem Weg begleitet haben. Ein tolles Teamwork, das hier entstanden ist!

Ein wichtiger Schritt in der Ausbildung

Das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen Gold richtet sich an Mitglieder im Alter von 15 bis 16 Jahren und ist ein bedeutender Ausbildungsabschnitt. Es gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, ihr über mehrere Jahre erlerntes Wissen in der Feuerwehrjugend zu präsentieren. Die Jugendlichen lernen nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch Werte wie Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein. Der Bewerb wurde erstmals 2013 ausgetragen und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

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Die Wertung erfolgt anhand der Gesamtpunkte, wobei bei Punktegleichheit die Zeitgutpunkte entscheidend sind. Und das alles muss innerhalb eines kurzen Zeitfensters erreicht werden, was die Herausforderung noch aufregender macht! Seit 2018 gelten dafür angepasste Bestimmungen, die den Bewerb noch attraktiver gestalten.

Bildung und persönliche Entwicklung

Die Feuerwehrjugend ist nicht nur eine Ausbildung, sondern auch ein Ort, an dem die persönliche Entwicklung gefördert wird. Das neue Bildungsprogramm der Deutschen Jugendfeuerwehr legt großen Wert auf praxisorientiertes Lernen und die Wertschätzung von Vielfalt. Ziel ist es, den Jugendlichen nicht nur feuerwehrtechnische Kenntnisse zu vermitteln, sondern sie auch in ihrer Selbstbestimmung und Teilhabe zu stärken. Hier wird Handlungsorientierung großgeschrieben – eigene Erfahrungen und Selbstversuche sind ausdrücklich erwünscht!

Solche Programme sind wichtig, um die Jugendlichen auf die Herausforderungen des Lebens vorzubereiten. Neben der Brandschutzerziehung und den praktischen Kompetenzen, die sie erwerben, erleben sie auch Gemeinschaft und Zusammenhalt. Denn am Ende des Tages sind es die Erlebnisse, die sie zusammenschweißen – „Alle für einen, einer für alle!“

So können wir uns über die Erfolge der Jugendlichen freuen und auf eine spannende Zukunft in der Feuerwehrjugend blicken. Ein herzliches „Gut Heil!“ an alle Beteiligten!