In Gmunden tut sich etwas ganz Besonderes! Ab dem 8. Juni 2026 wird die HIPP Halle zum Schauplatz einer begehbaren gläsernen Bodengold-Installation. Diese außergewöhnliche Kunstaktion, das Werk des Konzeptkünstlers Johannes Angerbauer-Goldhoff, verwandelt den Raum in ein Gesamtkunstwerk. Die Eröffnung findet am 8. Juni um 19 Uhr statt, und Bürgermeister Stefan Krapf wird die Gäste herzlich willkommen heißen. Wer von euch sich für Kunst interessiert, sollte sich diesen Termin unbedingt rot im Kalender anstreichen!

Die Installation umfasst eine Fläche von stolzen 500 m² und besteht aus etwa 640 gläsernen Platten. Darunter sind rund 240.000 Namen von Menschen aus Oberösterreich verzeichnet, die zwischen 1996 und 1997 gelebt haben – eine Art Zeitzeugenschaft, die den Besuchern die Möglichkeit gibt, über das goldene Fundament der Gesellschaft zu schlendern und vielleicht den eigenen Namen zu entdecken. Ich finde das echt spannend – eine interaktive Erfahrung, die die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart lebendig macht!

Ein Raum der Reflexion

Das Besondere an dieser Installation ist nicht nur die beeindruckende Zahl der Namen, sondern auch, wie sie die historische Industriearchitektur der HIPP Halle widerspiegelt. Mit ihrer einzigartigen Gestaltung hebt sie die Identität und Geschichte des Landes hervor. Die Besucher können sich über das goldene Fundament bewegen, während verschiedene Kunstwerke von namhaften Künstlern wie Linda Steinthorsdottir, Johann Wimmer und Karen Schlimp in Dialog mit dem Raum treten. Karen Schlimp wird übrigens auch die musikalische Eröffnung gestalten – das wird sicher ein Genuss für die Sinne!

Die Ausstellung selbst ist vom 9. bis 28. Juni 2026 täglich von Dienstag bis Sonntag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr geöffnet. Eine Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Für alle, die mehr Informationen wünschen, gibt es die Webseite www.human.gold/hipphalle2026, wo ihr alles Nötige finden könnt.

Ein Blick über den Tellerrand

Die Installation von Johannes Angerbauer-Goldhoff ist Teil eines größeren Trends, der die Kunstlandschaft in Österreich und darüber hinaus beeinflusst. Digitale Medien und die Umnutzung von Industriearchitektur ziehen immer mehr Kulturtouristen und Kreative an. Man denke nur an Orte wie die Völklinger Hütte im Saarland oder das Kraftwerk in Berlin, die durch ihre Lichtinstallationen und audiovisuellen Ausstellungen beeindrucken. Gmunden reiht sich hier nahtlos ein. Kunst wird nicht mehr nur in Museen präsentiert, sondern auch in ehemaligen Fabriken und Hallen – ein spannender Wandel, der uns alle betrifft.

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Ein weiteres Beispiel für diese Entwicklung ist das Projekt HUMANgold, das seit über 30 Jahren die Begriffe Zeit, Gold und Existenz thematisiert. Angerbauer-Goldhoff ist bis zur Venedig Biennale 2026 ein viel diskutierter Künstler. Seine Arbeiten schaffen Räume der Reflexion über den Wert des Menschlichen und die Vergänglichkeit von Materie. Ich bin wirklich gespannt, wie die Besucher auf diese Installation reagieren werden – es könnte eine transformative Erfahrung werden!