Ein Motorradfahrer aus dem Bezirk Bruck an der Leitha hatte am Mittwochvormittag einen unschönen Zwischenfall am Ochsattel. Der Biker kam von der Straße ab, was ihn dazu brachte, mehrere Meter über eine Böschung zu stürzen und im Wald zu landen. Zum Glück konnte er sich selbst aus der misslichen Lage retten, denn seine Verletzungen waren zum Glück nur leicht.

Das Rote Kreuz Lilienfeld-St. Aegyd war schnell zur Stelle und versorgte den Verunfallten vor Ort, bevor sie ihn ins Krankenhaus brachten. Das ist eine Erleichterung! Man weiß ja, wie schnell so etwas dramatisch werden kann. Besonders in so unwegsamem Gelände kann jede Sekunde zählen. Die Freiwillige Feuerwehr St. Aegyd übernahm die Bergung des Motorrads, das mit einer Seilwinde aus dem Dickicht auf die Straße gezogen wurde. Ein echter Kraftakt, wenn man bedenkt, wie schwierig das Terrain dort ist.

Erste Hilfe am Unfallort

Manchmal ist man als Ersthelfer am Unfallort und weiß nicht genau, was zu tun ist. Wenn man sieht, dass ein Motorradfahrer verunglückt ist, sollte man nicht zögern, Hilfe zu leisten. Das Wichtigste ist, ruhig zu bleiben. Wenn der Helm des Fahrers noch auf ist, könnte es sein, dass er sich in einem Schockzustand befindet. Da ist es ratsam, das Visier hochzuklappen, ihn anzusprechen und vorsichtig an den Schultern zu rütteln. Reagiert er nicht, sollte man laut um Hilfe rufen.

Wenn es notwendig wird, den Helm abzunehmen, ist es wichtig, dabei vorsichtig vorzugehen. Schals und Halstücher sollten entfernt und der Kinnriemen geöffnet werden. Bei Klapphelmen kippt man die Kinnpartie nach oben, während man bei Integralhelmen zuerst den Kinnschutz und die Wangenpolster abnimmt. Am besten macht man das zu zweit – einer stützt den Kopf, während der andere den Helm abzieht. So kann man sicherstellen, dass der Kopf des Fahrers nicht verletzungsgefährdet wird.

Notruf und Atmung kontrollieren

Nach dem Helm-Abnehmen sollte man die Atmung des Fahrers überprüfen. Dazu legt man den Kopf vorsichtig ab und schaut, ob er atmet. Wenn keine Atmung vorhanden ist, müssen sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden. Hier ist schnelles Handeln gefragt, denn jede Sekunde zählt. Kurse zur Ersten Hilfe, wie die vom ADAC, können hier sehr hilfreich sein. Diese Angebote sind nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Firmen und Schulen gedacht.

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Insgesamt zeigt dieser Vorfall einmal mehr, wie wichtig es ist, die Grundlagen der Ersten Hilfe zu beherrschen. Man weiß nie, wann man selbst in eine solche Situation gerät oder jemand anderem helfen muss. Also, vielleicht ist es eine gute Idee, sich einmal einen Erste-Hilfe-Kurs anzusehen – nur für den Fall der Fälle. Man könnte ja nie wissen, wann man gebraucht wird!