Am 20. September 2026 war es endlich so weit: Der Skateboard-Verein „Rollburg“ feierte in Hainburg sein zehnjähriges Bestehen. Ein Grund zum Feiern, das steht fest! Mit dem Skate-Contest „King of the Hill“ lockte der Verein zahlreiche Skater und Zuschauer an. Es war ein Tag voller Action, Spaß und Gemeinschaftsgeist, der von den Vereinsmitgliedern und vielen Unterstützern organisiert wurde.

Rund 70 Mitglieder, die zwischen 10 und 50 Jahren alt sind, fanden sich ein, um ihre besten Tricks zu zeigen. Die Veranstaltung war alles andere als langweilig! Neben dem klassischen Contest gab es auch einen „Best-Trick-Wettkampf“, bei dem die Teilnehmer ihre besten Moves vor einer Jury präsentierten. Besucher und Skater waren sich einig: Der Skatepark hat eine enorme Bedeutung für die Jugend in der Region. Das spürte man an der Atmosphäre – jeder unterstützte jeden!

Ein Fest für die ganze Familie

Das Event entwickelte sich schnell von einem kleinen, vereinsinternen Wettkampf zu einer großartigen Veranstaltung, die mit einer Vernissage, einer Hüpfburg für die Kleinen und einer Vielzahl von Speisen und Getränken aufwartete. Josef Sutter, der Obmann des Vereins, und sein Vize-Obmann Vinzenz Dielacher haben hier ganze Arbeit geleistet, um diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Die zahlreichen Aktivitäten und die entspannte Stimmung luden die Besucher zum Verweilen ein.

Ein besonderer Moment war die After-Show-Party, bei der die Gewinner gefeiert und auch alle Teilnehmer gewürdigt wurden. Einfach nur geil, wie die Skater ihre Erfolge miteinander teilten! Es war eine tolle Gelegenheit, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und die Leidenschaft für das Skateboarding zu zelebrieren. Das selbstverständliche Miteinander der Generationen war an diesem Tag kaum zu übersehen.

Ein Blick zurück auf die Anfänge

<pWenn wir schon von „Rollburg“ sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass der Verein nicht von heute auf morgen entstand. Bereits am 14. Juli 2012 fand die Veranstaltung „Game Of Skate Hainburg 2.0“ statt. Damals war das Wetter ein bisschen durchwachsen – am Vormittag trocken, später gab’s ein paar Tropfen. Aber das hielt die 52 Teilnehmer nicht davon ab, ihre besten Tricks zu zeigen. Unter ihnen waren auch drei Mädchen, was damals schon ein positives Zeichen für die wachsende Skatekultur war.

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Der Contest zog Skater aus verschiedenen Städten an, nicht nur aus Österreich, sondern auch aus der Slowakei. Bürgermeister Karl Kindl ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu besuchen. Der erste Wettbewerb startete um 16:00 Uhr, musste dann aber aufgrund des Regens auf den nächsten Sonntag verschoben werden. Ein bisschen Geduld war gefragt, aber das Warten hat sich gelohnt! Am Sonntag ging es um 17:00 Uhr weiter – und die Teilnehmer zeigten, was sie draufhatten. Die Sieger waren unter anderem Tomáš Pajdlhauser aus der Slowakei und Valentin Schenk aus Linz. Auch die Frauen waren stark vertreten, besonders Julia Brückler aus Wien, die im Best Girl Contest gewann.

Die Bedeutung der Skateboard-Kultur

Die Skateboard-Kultur hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Das zeigt sich auch in der Gründung von „Skateboarding Austria“ Ende 2021, die als Interessenvertretung für die Skateboard-Szene in Österreich agiert. Das Ziel? Eine offizielle Anerkennung als Fachverband. Es gibt eine lebhafte Diskussion über die Definition der Skateboard-Kultur, die weit über den Wettkampfsport hinausgeht. Skateboarding ist eine Bewegungskultur, die Freiheit und individuellen Ausdruck fördert.

Obwohl die Wettbewerbe Teil dieser Kultur sind, bleibt das Skateboarding im Kern eine nicht kompetitive Bewegung. Es geht nicht nur um Medaillen, sondern um die Kreativität und das persönliche Können. In diesem Sinne bleibt der Skatepark in Hainburg ein zentraler Ort für alle, die leidenschaftlich gerne skaten – und das wird auch in den nächsten Jahren so bleiben!