In der Leopold-Wagner-Arena in Klagenfurt ging am Samstag, dem 17. September 2026, der dritte FreundschaftsRUN über die Bühne. Mit fast 300 Teilnehmern, die alle zusammen für die gleiche Sache liefen, wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Ob im Rollstuhl, zu Fuß oder laufend – die Veranstaltung setzte ein starkes Zeichen für Inklusion und gemeinsames Sporterlebnis. Das Publikum feuerte die Sportler lautstark an, und die Freude war allen ins Gesicht geschrieben.

Organisiert wurde das Event in enger Zusammenarbeit mit dem Klagenfurter Leichtathletik Club (KLC). Manuel Wunder, der Leiter des Vereins „Freundschaftsbänder“, war sichtlich begeistert von der Stimmung. „Es ist einfach toll zu sehen, wie alle zusammenkommen und gemeinsam aktiv sind“, meinte er. Ein Highlight war die gemeinsame Zielankunft, bei der alle Teilnehmer ihren wohlverdienten Applaus erhielten. Jeder von ihnen durfte sich über eine Finisher-Medaille und eine persönliche Urkunde freuen – eine kleine Anerkennung für die geleistete Mühe.

Ein Fest für die Sinne

Die Veranstaltung wurde musikalisch von Franz Grossmann, besser bekannt als DJ Elic White, begleitet. Zusammen mit Martin Haider, dem WAC-Stadionsprecher, sorgten sie für eine ausgelassene Stimmung und trugen zur einzigartigen Atmosphäre bei. Die Teilnehmer konnten sich an der „Erfrisch dich-Bar“ mit Getränken von Murelli Limonaden erfrischen, während für die Verpflegung gesorgt war. Die Unterstützung durch Sponsoren wie die Kärntner Sparkasse, SMS Austria und Curaplus trug maßgeblich zum Gelingen des Events bei. Viele dieser Partner hatten eigene Laufteams gebildet und ihre Startersackerl aufgewertet, um den Sportlern einen unvergesslichen Tag zu bieten.

Der Verein „Freundschaftsbänder“ finanziert sich hauptsächlich aus Spenden und setzt sich aktiv dafür ein, Bewegungsangebote für Menschen mit Behinderung zu fördern. Das Ziel ist klar: Menschen zur täglichen Bewegung zu motivieren. Der vorige FreundschaftsRUN fand bereits am 29. September 2025 statt, und auch dort wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt mit fast 200 Sportlern. Die Resonanz ist durchweg positiv, und die Vorfreude auf den nächsten Lauf am 18. September 2027 ist bereits spürbar.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Solche Events sind nicht nur wichtig für die Gemeinschaft, sie zeigen auch, wie wichtig Inklusion im Sport ist. Der Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ ist ein Beispiel dafür, wie man Kindern und Jugendlichen Wettkampferfahrung im schulischen Rahmen bietet und gleichzeitig Talente fördert. Inklusion und Behindertensport sind zentrale Themen, die nicht nur in Klagenfurt, sondern in ganz Österreich immer mehr in den Fokus rücken.

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Mit Veranstaltungen wie dem FreundschaftsRUN wird deutlich, dass Sport eine universelle Sprache ist, die Menschen verbindet, unabhängig von ihren Fähigkeiten. Es ist wirklich berührend zu sehen, wie diese gemeinschaftlichen Erlebnisse Menschen zusammenbringen und Barrieren abbauen. Der nächste Lauf steht schon fest, und man darf gespannt sein, was die Zukunft für die Teilnehmer bereithält.