In der Region Bruck-Mürzzuschlag ist es immer spannend, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Besonders wenn wir uns an die Ereignisse vor 25 und 50 Jahren erinnern. Am 21. September 2001, genau vor 25 Jahren, wurde das Alpenstadion in Kapfenberg offiziell in „Franz Fekete-Stadion“ umbenannt. Ein umstrittenes Geschenk anlässlich des 80. Geburtstags des Altbürgermeisters Franz Fekete. Sein Name bleibt in der Region untrennbar mit der Sportgeschichte verbunden, auch wenn die Debatten über seine Vergangenheit nicht verstummen.

Gleichzeitig genehmigte Finanzminister Karl-Heinz Grasser den Neubau des Justizzentrums in Leoben, ein Vorzeigeprojekt der EU, das damals mit einem Kostenrahmen von etwa 420 Millionen Schilling verbunden war. Auch im Fußball gab es an diesem Tag Aufregung: Kapfenberg schied im ÖFB-Cup gegen Bad Bleiberg aus, und das trotz einer soliden Leistung vor 500 Fans. Ein schmerzlicher Moment für die Unterstützer des Kapfenberger SV, die natürlich mit einem Sieg gerechnet hatten.

Ein Blick in die 70er Jahre

<pVor genau 50 Jahren, am 11. September 1976, gab es ebenfalls einige signifikante Ereignisse. Damals wurde eine neue Straße durch das Lamingtal zum Grünen See gebaut, was trotz der schlechten Fahrbedingungen durch den Ausbau der Landesstraße 111 ein großer Fortschritt war. Die Eröffnung des ersten Brucker Steakhouse im Jim Beam Club durch Hans und Karin Gucher war ein weiterer Höhepunkt. Die Stadt Bruck veranstaltete zudem die Europameisterschaft der Gra-Skifahrer, an der 71 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern teilnahmen. Das war ein echtes Fest für die Wintersportfreunde!

Das Alpenstadion in Kapfenberg, das nun den Namen Franz-Fekete-Stadion trägt, wurde am 10. September 1950 eröffnet. Mit einer Kapazität von 10.000 Plätzen, darunter 2.000 Sitzplätze auf der Haupttribüne, hat es sich über die Jahre als wichtiger Standort für den Fußball etabliert. Die erste Begegnung im Stadion war eine klare Angelegenheit: Kapfenberger SV gegen FK Austria endete 1:8. Damals war noch alles neu und die Erwartungen hoch. Die Renovierungen in den Jahren 1987 und 2003 trugen dazu bei, das Stadion zeitgemäß zu halten und die Fans weiterhin zu begeistern.

Ein Stadion mit Geschichte

Die Kapazität von 10.000 Zuschauern bleibt bis heute erhalten, obwohl die Diskussion um die Umbenennung des Stadions aufgrund von Feketes SS-Vergangenheit seit November 2022 an Fahrt gewonnen hat. Interessanterweise nutzen der ÖFB und die Bundesliga seitdem den Namen „Stadion Kapfenberg“. Am 14. Dezember 2023 wurde im Gemeinderat schließlich beschlossen, das Stadion offiziell umzubenennen – eine Entscheidung, die sicherlich noch für Gesprächsstoff sorgen wird.

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Der Fußball hat in Kapfenberg immer eine große Rolle gespielt. Mit 11 Saisonen in der höchsten Spielklasse zwischen 1951 und 1967 war das Stadion ein echter Hotspot für Fußballbegeisterte. Die Kapfenberger SV, die Heimatmannschaft, hat im Laufe der Jahre viele Höhen und Tiefen erlebt. Die Aufstiege und die damit verbundenen Renovierungen sind Teil dieser aufregenden Geschichte. Die Einführung einer beheizbaren Kunstrasenanlage im Jahr 2003 war ein weiterer Schritt, um das Stadion für die Zukunft fit zu machen.

Wenn wir über die Entwicklung des Fußballs in Österreich nachdenken, dürfen wir die anderen Stadien nicht vergessen. Stadion Graz-Liebenau, das Stadion der Stadt Linz oder das Gerhard-Hanappi-Stadion in Wien sind nur einige der bedeutenden Arenen, die die Fußballgeschichte unseres Landes geprägt haben. Jedes dieser Stadien hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Höhen und Tiefen, und sie alle tragen zur lebendigen Fußballkultur in Österreich bei.