Heute ist der 17.07.2026 und wir blicken zurück auf einen spannenden Bundesentscheid im Sensenmähen, der kürzlich im steirischen Preding stattfand. Die Landjugend hat einmal mehr bewiesen, dass sie nicht nur im Ackerbau, sondern auch im Mähwettbewerb richtig fit ist. Rund 100 Teilnehmer aus ganz Österreich waren dabei, und unter ihnen war auch ein starkes Team aus Oberösterreich, einschließlich der Landjugendlichen aus dem Bezirk Wels-Land.

Die Veranstaltung war ein aufregendes Spektakel, das die besten Handmäher des Landes zusammenbrachte. In verschiedenen Kategorien wurden die Mäher nicht nur auf ihre Schnelligkeit, sondern auch auf Präzision und Kraft geprüft. Für die Oberösterreicher wurde der Wettkampf besonders erfolgreich: Fabian Zehetner und Markus Rapperstorfer konnten sich für die Europameisterschaft qualifizieren, die 2027 im Sarntal, Südtirol, stattfinden wird. Beide werden mit zehn weiteren Talenten aus Oberösterreich reisen.

Erfolgreiche Teilnehmer aus Wels-Land

Die Leistungen der Wels-Land-Mäher waren beeindruckend. Fabian Zehetner gewann die Kinderklasse (Jahrgang 2013 und jünger) und sicherte sich damit den Bundessieg in dieser Kategorie. Außerdem erkämpfte sich Werner Mayrhofer von der LJ Steinerkirchen/Fischlham den zweiten Platz in der Kategorie Burschen Standard (Sensenlänge bis 90 cm), während Johannes Leitenmayr von der LJ Pennewang den dritten Platz in derselben Kategorie belegte. Markus Rapperstorfer landete auf dem achten Platz in der Burschen Klasse II (über 29 Jahre, Sensenlänge über 90 cm) und war Teil des siegreichen Oberösterreich-Teams in der Mannschaftswertung.

Ein weiterer bemerkenswerter Teilnehmer war Matthias Huber aus Michaelbeuern, der beim Bundesentscheid in der Burschen Klasse II den ersten Platz mit einer Mähzeit von 4 Minuten und 2 Sekunden errang. Andreas Schützenhofer und Harald Gielesberger aus Oberösterreich folgten ihm auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt traten 94 Landjugendliche in verschiedenen Wertungsklassen an, was die hohe Wettbewerbsfähigkeit und den Stellenwert dieser Tradition unterstreicht.

Ein Blick auf die Frauen

Die Mädchen waren ebenfalls stark vertreten. Karoline Ahamer aus Oberösterreich sicherte sich den Bundessieg in der Mädchen-Kategorie, während Annelie Welkhammer den vierten Platz in der Kinderklasse der Mädchen belegte. In der Standardklasse der Mädchen war Verena Moser aus Niederösterreich die Beste, und Sonja Mühlbacher von der Landjugend Obertrum erreichte den siebten Platz. Katharina Auer von der Landjugend Tarsdorf (Oberösterreich) schnitt ebenfalls gut ab und belegte den dritten Platz in der Mädchen Klasse I.

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Die Kombination aus Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd ist entscheidend für den Erfolg bei solchen Wettbewerben. Das zeigt, wie viel Technik und Geschicklichkeit hinter dem traditionellen Handmähen steckt, das tief in der ländlichen Kultur verwurzelt ist und immer wieder neue Generationen begeistert.

Der Wettbewerb war nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch eine Feier der Gemeinschaft und der Traditionen, die die Landjugend in Österreich pflegt. Die Vorfreude auf die Europameisterschaft im nächsten Jahr ist spürbar, und wir drücken Fabian Zehetner und Markus Rapperstorfer die Daumen, dass sie auch dort erfolgreich sein werden!

Quelle: Tips.at, Austria.com

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