Heute, am 16.07.2026, wurde im Burgenland ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität vollzogen. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat ein neues E-Laden-Konzept initiiert, das die Elektromobilität im Bundesland auf ein neues Level heben soll. Die Idee ist, in jedem Bezirk eine zentrale „E-Tankstelle“ zu errichten, ausgestattet mit einem Café, WC und einem Servicebereich. Die erste dieser E-Tankstellen wurde in Mattersburg feierlich eröffnet, und zwar in Anwesenheit von Burgenland Energie-CEO Stephan Sharma und der Bürgermeisterin Claudia Schlager. Hier wird nicht nur das Aufladen von E-Autos zum Erlebnis, sondern auch die Verpflegung kommt nicht zu kurz!

Die E-Tankstelle in Mattersburg bietet neben einer Preisanzeige auch einen Shop und Sanitäranlagen. Was die Stromversorgung betrifft, setzt man auf Wind- und Sonnenstrom aus der Region, was zu einem stabilen Fixpreis führt. E-Autofahrer profitieren dabei erheblich: Fanclub-Mitglieder zahlen lediglich 3,50 Euro für 100 Kilometer. Im Vergleich zu Benzinautos sparen sie bis zu 9 Euro pro 100 Kilometer. Wenn man das hochrechnet, könnte der durchschnittliche burgenländische Autofahrer jährlich rund 1.460 Euro sparen. Das ist doch eine ganz schöne Summe, oder?

Nachhaltige Mobilität im Fokus

Die Mobilitäts-Energie-Unabhängigkeitsstrategie des Burgenlands sieht eine flächendeckende Versorgung mit E-Tankstellen vor. Diese sollen nicht nur unabhängig stehen, sondern auch in Zusammenarbeit mit Verkehrsbetrieben und bestehenden Tankstellenbetreibern errichtet werden. Immerhin hat das Burgenland bereits rund 1.000 Ladepunkte und eine der dichtesten E-Ladeinfrastrukturen in ganz Österreich: Eine öffentliche Ladestation ist alle 13 Kilometer zu finden. Im Vergleich dazu sind Benzin-Tankstellen im Burgenland nur alle 70 Kilometer verfügbar – das spricht für sich!

Wie es aussieht, wird die E-Mobilität auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Die Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich hat es sich zur Aufgabe gemacht, Privatpersonen, Vereine, Gemeinden und Unternehmen in Fragen der E-Mobilität und Ladeinfrastruktur zu unterstützen. Im Klima- und Energiefahrplan 2020-2030 wird der Elektromobilität ein hoher Stellenwert eingeräumt. Das Ziel? Bis 2030 soll jeder fünfte PKW in Niederösterreich elektrisch und emissionsfrei sein. Außerdem sollen Elektroautos bei Neuzulassungen überwiegen, was zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehr beitragen wird.

Ein wachsendes Netzwerk

Gemeinden haben die Möglichkeit, durch nachhaltige Mobilität den Verkehrssektor zu dekarbonisieren und die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern. Hierzu können sie ihren Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umstellen, Ladeinfrastruktur bereitstellen oder sogar e-Carsharing-Modelle und e-Fahrtendienste etablieren. Die Agentur bietet nicht nur Beratung, sondern auch Werkzeuge zur Analyse der eigenen Mobilität und zur Entscheidungshilfe beim Autokauf an, inklusive e-Auto Infobroschüren und Autokostenrechner.

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Veranstaltungen wie die e-Mobilitätstage am Wachauring in Melk ziehen zehntausende Menschen an und informieren über die Vorzüge der Elektromobilität. Auch die Zulassungszahlen und der Bestand an E-Fahrzeugen in Niederösterreich steigen kontinuierlich – ein gutes Zeichen für die Zukunft der Mobilität im Burgenland und darüber hinaus. So wird die E-Mobilität nicht nur zum Trend, sondern zu einer echten Notwendigkeit für unsere Umwelt.

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