Dompfarre Eisenstadt erhält als erste Pfarrgemeinde im Burgenland EMAS-Zertifizierung
Heute ist der 10.06.2026 und in Eisenstadt gibt es Grund zur Freude! Die Dompfarre Eisenstadt hat als erste Pfarrgemeinde im Burgenland die begehrte EMAS-Zertifizierung erhalten. Das EMAS, also das Eco-Management and Audit Scheme, wurde von der Europäischen Union ins Leben gerufen, um den Umweltschutz in Organisationen kontinuierlich zu verbessern. Die Dompfarre hat drei Jahre an diesem Ziel gearbeitet und nun die Früchte ihrer Mühen geerntet.
Der Prozess hat 2023 begonnen, als die Gemeinde den Beschluss gefasst hat, sich am EMAS-Prozess zu beteiligen. Ein begleitender Lehrgang wurde ins Leben gerufen, und eine Umweltmanagementbeauftragte wurde ernannt. Die Vorbereitungen waren alles andere als ein Spaziergang – interne Prüfungen und ein externes Audit durch einen akkreditierten Umweltgutachter standen auf dem Programm. Schließlich wurde der Umweltbericht an das Umweltbundesamt übermittelt. Im Mai kam dann das offizielle Schreiben zur Eintragung in das EMAS-Register, das die Freude in der Pfarre kaum noch bremsen konnte.
Ein Zeichen für Nachhaltigkeit
Die Dompfarre möchte mit dieser Zertifizierung ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzen. Dompfarrer Achim Bayer betont, dass die Zertifizierung nicht nur ein bürokratisches Dokument ist, sondern im Alltag auch tatsächlich gelebt wird. Das ist doch inspirierend, oder? Generalvikar Michael Wüger gratulierte der Pfarre und sieht einen besonderen Zusammenhang zur 800. Wiederkehr des Todestages des heiligen Franziskus von Assisi, der ja als Vorreiter für den Umweltschutz gilt.
Die EMAS-Zertifizierung ist ein bedeutender Schritt, der nicht nur den Umweltschutz in den Fokus rückt, sondern auch die Gemeinschaft in Eisenstadt stärken soll. Wenn eine Pfarrgemeinde so aktiv wird, kann das als Anreiz für andere Gemeinden und Organisationen dienen, diesen Weg ebenfalls zu beschreiten. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie man auch im Kleinen etwas für unseren Planeten bewirken kann.
Nachhaltigkeit im Alltag
Die Dompfarre hat damit nicht nur die bürokratischen Hürden genommen, sondern zeigt, dass Umweltschutz tatsächlich im Alltag ankommen kann. Das Bewusstsein für die eigene Umwelt und die Verantwortung, die jeder Einzelne trägt, wird hier ganz groß geschrieben. Hier wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt. Die Menschen in Eisenstadt können stolz auf ihre Pfarre sein, die mit gutem Beispiel vorangeht. Und wer weiß, vielleicht inspiriert das auch andere Gemeinden im Burgenland?
Insgesamt zeigt das Engagement der Dompfarre Eisenstadt, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht nur Schlagworte sind, sondern aktiv gelebt werden können – und das in einer Gemeinschaft, die sich für ihre Umwelt einsetzt. Es bleibt zu hoffen, dass andere Kirchen und Organisationen diesem Beispiel folgen und ebenfalls Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft unternehmen.
