In Eisenstadt, wo die Leichtathletikszene heute auf Hochtouren läuft, hat sich ein spannendes Bild ergeben. Die U18-Europameisterschaften sind in vollem Gange und die heimischen Athleten zeigen beeindruckende Leistungen. Ein ganz besonderer Moment war der Auftritt von Magda Karall (LT Bgld Eisenstadt), die im 800-m-Halbfinale ihren eigenen ÖLV-U18-Rekord auf unglaubliche 2:06,11 Minuten verbesserte. Zuvor lag dieser Rekord bei 2:06,69 Minuten. Sie belegte den vierten Platz in ihrem Lauf, qualifizierte sich aber über die Zeitregel für das Finale. Ein echter Grund zur Freude! [Quelle]

Aber das war noch lange nicht alles. Marco Glinz (UVB Purgstall) hielt ebenfalls die Zuschauer in Atem. Er erreichte im 200-m-Semifinale eine Zeit von 21,24 Sekunden und belegte den fünften Platz in seinem Lauf – was insgesamt den zehnten Rang bedeutete. Glinz hatte zuvor im Vorlauf mit 21,39 Sekunden den österreichischen U18-Rekord aufgestellt. Und das, obwohl er mit starkem Gegenwind zu kämpfen hatte! Auch Lucas Gschier (ULC Riverside Mödling) startete stark in den Zehnkampf und legte mit 10,79 Sekunden über 100 m los. Nach einigen weiteren Disziplinen wie Weitsprung und Kugelstoßen liegt er aktuell auf Rang 7 und hat eine kleine Pause bis 17:10 Uhr, bevor es weitergeht.

Weitere spannende Wettkämpfe

Die Konkurrenz schläft nicht! Fiona Schwarz (SVS-Leichtathletik) stellte im 100-m-Hürdenvorlauf eine persönliche Bestzeit von 13,76 Sekunden auf, verpasste aber das Halbfinale um nur eine Hundertstel. Karem Ahmed (ULC Riverside Mödling) lief im 110-m-Hürdenvorlauf 13,99 Sekunden und schrammte um 5/100 am Halbfinale vorbei. Ein kleiner Touch an der ersten Hürde fiel ihm zwar nicht leicht, doch er zeigte dennoch eine starke Leistung. Übrigens: Ahmed konnte seine Vorjahresbestleistung um 27 Hundertstel auf 14,17 Sekunden verbessern und äußerte Erleichterung über das Erreichen des EM-Limits. [Quelle]

Lucas Gschier, der Vereinskollege von Ahmed, trumpfte ebenfalls auf. Er stellte beim 1. WLV-Sommermeeting in Wien eine neue Bestzeit von 14,19 Sekunden auf und blieb damit unter dem geforderten Limit. Und nicht zu vergessen, Marco Glinz, der nicht nur den U18-Rekord über 200 m aufstellte, sondern sich auch für die U18-EM qualifizierte – ein echtes Highlight in seiner noch jungen Karriere. Gemeinsam mit Magda Karall sind sie die ersten ÖLV-Athleten, die sich für die U18-Titelkämpfe qualifiziert haben, die vom 16. bis 19. Juli 2026 stattfinden. Die Spannung steigt, denn der Limitschluss für weitere Qualifikationen ist bereits am 5. Juli!

Staatsmeisterschaften und lokale Talente

Ein kurzer Blick auf die Staatsmeisterschaften in Wien, wo Leonhard Jäger (SV-Reutte Leichtathletik) triumphierte. Er reiste mit hohen Erwartungen an und stellte im Kugelstoßen mit 17,68 Metern einen neuen Landesrekord auf. Trainer Andreas Bücheler war sichtlich zufrieden mit diesem Ergebnis. Auch Lea Germey (SV-Reutte) schnitt im Hochsprung der Frauen gut ab und sicherte sich mit 1,74 Metern die Silbermedaille. Christiane Krifka aus Niederösterreich gewann den Titel mit 1,82 Metern und stellte eine persönliche Bestleistung auf. Es scheint, als ob die heimischen Athleten in dieser Saison wirklich florieren!

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Im Stabhochsprung der Frauen holte Katrin Kammerlander (ATSV Innsbruck) die Silbermedaille mit 3,80 Metern, während Lisa Gruber aus Linz mit 4,30 Metern gewann. Auch die U18-Kategorie war spannend: Deborah Achleitner (IAC) wurde Staatsmeisterin im Weitsprung mit 5,58 Metern und holte Bronze über 60 m Hürden in 9,07 Sekunden. In einem Athletenfeld, das immer stärker wird, sind es diese jungen Talente, die die Hoffnung für die Zukunft der österreichischen Leichtathletik verkörpern.

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