Am Sonntag fand der feierliche Abschluss der dreitägigen Visitation von Bischof Ägidius Zsifkovics in St. Martin an der Raab statt. Der Höhepunkt dieser besonderen Veranstaltung war der festliche Visitationsgottesdienst in der Martinskirche. Der Bischof zeigte sich während seines Besuchs von großer Offenheit und Herzlichkeit gegenüber den Menschen im Dekanat. Zahlreiche Besucher, darunter lokale Vereine wie der Kameradschaftsbund St. Martin an der Raab und die Feuerwehr, waren anwesend und verliehen dem Gottesdienst eine besondere Note.

Die musikalische Umrahmung übernahmen der Musikverein St. Martin an der Raab und der Gesangverein Jennersdorf, die mit ihren Darbietungen zur festlichen Atmosphäre beitrugen. Besonders berührend war die Mitwirkung der Firmlinge, die am Vortag das Sakrament der Firmung empfangen hatten und nun als Ministrantinnen und Ministranten aktiv am Gottesdienst teilnahmen. In seiner Predigt betonte Bischof Zsifkovics die Bedeutung der Kirche als Netzwerk, das Halt gibt und verbindet. Zum Abschluss des Gottesdienstes brachten Frauen aus St. Martin ein aus Seidenschals gestaltetes Netz zum Altar, was als Symbol für die Gemeinschaft der Kirche diente. Der Festtag endete mit einer Agape in geselliger Atmosphäre, und der Bischof zeigte sich tief bewegt von der Gastfreundschaft der Menschen im Dekanat Jennersdorf. Für weitere Informationen zu diesem Ereignis kann die Quelle besucht werden.

Weitere Visitationen und die Bildung von Seelsorgeräumen

Die Visitation von Bischof Zsifkovics erstreckte sich über mehrere Pfarren und beinhaltete Begegnungen mit Gläubigen sowie die Feier von Sakramenten. Vom 13. bis 15. März besuchte er die Pfarren Antau, Oslip, Trausdorf an der Wulka und Wulkaprodersdorf. Die Visitation begann mit einer Fatimafeier in der Pfarrkirche Oslip und umfasste eine heilige Messe mit der Spendung des Firmsakraments in Wulkaprodersdorf. Am Sonntag fand in Trausdorf eine Festmesse statt, in der die Errichtung des neuen Seelsorgeraumes „Hl. Johannes Paul II.“ verkündet wurde.

Dieser Seelsorgeraum umfasst die genannten Pfarren und wurde am 15. März offiziell eingerichtet. Die Bildung von Seelsorgeräumen ist Teil des „Pastoralen Weges“ der Diözese Eisenstadt, um Ressourcen zu bündeln und seelsorgliche Angebote zu koordinieren. Die einzelnen Pfarren bleiben weiterhin eigenständige Gemeinschaften, geleitet von einem Pfarrer oder Pfarrmoderator sowie einem Leitungsteam. Ziel dieses Ansatzes ist die geistliche Erneuerung und die aktive Mitgestaltung des kirchlichen Lebens durch die Gläubigen.

Engagement und Auszeichnungen

Im Rahmen der Visitation wurden in Wulkaprodersdorf mehrere Gläubige für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet. Michael Kremsner erhielt den St.-Martins-Orden in Silber für über 30 Jahre als Mesner und Kommunionhelfer, während Johann Nabinger die Verdienstmedaille der Diözese in Gold für seine Arbeit als Pfarrfotograf und handwerkliche Unterstützung erhielt. Auch Christine und Andreas Milanovich wurden für ihre langjährige Unterstützung der Ministranten geehrt, und Eva Buzetzki wurde für die Pflege der Marienkapelle ausgezeichnet. Hildegard und Franz Hombauer erhielten Anerkennung für ihre jahrzehntelange Pflege der Cholerakapelle.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Besuch im Seelsorgeraum Heiliger Florian

Im Rahmen seiner Visitation besuchte Bischof Zsifkovics auch den Seelsorgeraum Hl. Florian. Der Besuch des Gemeindeamts in Rudersdorf fand am Freitagabend statt. Am Samstag spendete der Bischof das Heilige Sakrament der Firmung im Kultursaal Rudersdorf, wo auch Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte des Seelsorgeraumes sowie Vertreter der Marktgemeinde Rudersdorf anwesend waren. Die Diözese Eisenstadt präsentierte ihre Tätigkeiten und Aufgaben, und es fand ein reges Diskussionsaustausch mit dem Bischof in lockerer Atmosphäre statt. Der Bischof wurde für seinen Besuch bedankt und ihm wurden gute Wünsche ausgesprochen. Weitere Informationen zu diesem Besuch sind auf der Website der Marktgemeinde Rudersdorf zu finden.