Im Südburgenland ging es kürzlich richtig rund – die „Paradies“-Woche zog viele Besucher an, die die lokalen Lebensmittelerzeuger und Tourismusbetriebe hautnah erleben wollten. Die Veranstaltung, die vier Tage dauerte, wurde von der Plattform Erlebnisparadies Südburgenland organisiert. Dabei gab es ein buntes Programm, das vom burgenländischen Tourismusverband mit speziellen Gästeveranstaltungen ergänzt wurde.

Ein ganz besonderes Highlight war der Besuch bei der Teigwarenproduktion von Nudel Bischof in Ollersdorf, wo der Inhaber Lukas Bischof den interessierten Gästen hinter die Kulissen seines Betriebs führte. 300 bis 400 kg Teigwaren werden hier täglich produziert – das ist schon eine Ansage! Auch Doris Kollar-Lackner aus Kukmirn war mit von der Partie und bot Uhudler sowie Kürbiskernprodukte zur Verkostung an. Das passte wunderbar zu der Schnapsbrennerei Puchas in Kukmirn, die ihren neuen Verkaufs- und Verkostungsraum eröffnete. Hier konnte man sich von den geschmacklichen Feinheiten überzeugen.

Ein Schmaus für alle Sinne

Und was wäre eine solche Veranstaltung ohne frisches Obst? Der Obsthof Nikles in Kukmirn hatte dafür gesorgt. Säfte, Schnäpse und Uhudler wurden hier verkauft – für jeden etwas dabei! Der kulinarische Genuss setzte sich fort, als Siegfried Legath in Strem Lammfleisch aus seiner eigenen Schafzucht grillte. Das Aroma, das sich dabei verbreitete, war einfach unwiderstehlich.

Ein weiteres Highlight war die Abendwanderung für die Gäste der Therme Stegersbach, die an verschiedenen kulinarischen Labestationen Halt machten. Über 100 Teilnehmer ließen sich von dieser besonderen Veranstaltung anziehen. So unterschiedlich die Besucherzahlen auch waren – einige Betriebe hatten nur wenige Gäste – die Begeisterung war durchweg spürbar. Am Abschlussabend gab es eine aufregende Feuershow und Live-Musik, die die Atmosphäre perfekt abrundeten.

Tradition trifft Innovation

Das Südburgenland ist nicht nur während der „Paradies“-Woche eine Reise wert. Diese Region ist ein wahres Erlebnisparadies für Genießer. Die zahlreichen familiengeführten Betriebe produzieren typische südburgenländische Produkte wie Quittenbrand, Kürbiskernuhudlerwurst und Gin. Wer die Gelegenheit hat, sollte unbedingt bei den etwa 40 Paradiesbetrieben vorbeischauen, die ganzjährig verschiedene Erlebnisse anbieten. Besonders die „Paradiestage“ am dritten Mai-Wochenende sind ein Muss für Feinschmecker und der Auftakt zu einem kulinarischen Genussreigen.

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Überhaupt, die Kulinarik im Südburgenland hat viel zu bieten. Die Region ist berühmt für ihre Weinproduktion, und es gibt viele gemütliche Weingüter, in denen man lokale Weine entdecken kann. Die Kombination aus Tradition und Innovation ist hier in der Gastronomie spürbar. Von traditionellen Gerichten bis hin zu kreativen Neuinterpretationen ist alles dabei. In urigen Gasthäusern wird regionale Küche mit frischen, lokalen Zutaten serviert – ein Fest für den Gaumen!

Und wenn man mal nicht das Restaurant aufsucht, gibt es auch die Möglichkeit, Produkte direkt ab Hof zu verkosten. So kann man die Vielfalt der Region hautnah erleben. Die „Paradies“-Woche hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und vielfältig das Südburgenland ist. Und die ehemalige „Sonnenresidenz“ in Eberau wird unter neuer Eigentümerschaft (OSG) weitergebaut, nachdem die Baustelle 2021 eingestellt wurde – das lässt auf eine spannende Zukunft hoffen!

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