Heute, am 5. Mai 2026, ist die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest in Wien greifbar. Ein ganz besonderer Name steht im Rampenlicht: Benjamin Gedeon, besser bekannt als Cosmó. Der 19-Jährige, geboren in Budapest und aufgewachsen im malerischen Halbturn im Burgenland, wird mit seinem Song „Tanzschein“ die österreichischen Farben vertreten. Es ist ein aufregender Moment, nicht nur für ihn, sondern auch für die Fans und die gesamte Musikszene in Österreich.
Cosmó hat eine beeindruckende musikalische Reise hinter sich. Seine Leidenschaft für die Musik begann schon früh. Mit gerade einmal vier Jahren besuchte er die musikalische Früherziehung in der Zentralmusikschule Neusiedl am See. Klavierunterricht folgte mit sechs, und ab seinem 13. Lebensjahr nahm er Gesangsunterricht und begann, eigene Songs zu schreiben. Auftritte bei „The Voice Kids“ in 2020 und 2022 brachten ihn ins Rampenlicht und zeigten sein Talent – im Finale der zehnten Staffel beeindruckte er das Publikum mit zwei Frank-Sinatra-Songs.
Sein Weg zum Eurovision Song Contest
Der große Durchbruch kam mit dem Wettbewerb podium.jazz.pop.rock, den er 2021 mit einem selbstkomponierten Jazzstück gewann. Ein Jahr später trat er im Vorprogramm von Álvaro Soler auf und konnte sich im Februar 2026 im nationalen Vorentscheid „Vienna Calling“ durchsetzen. Mit einer starken Performance und dem Sieg beim Publikums-Voting sicherte er sich den Platz beim ESC, der am 16. Mai in der Stadthalle Wien stattfinden wird.
Österreich hat eine lange Tradition beim Eurovision Song Contest – 57 Teilnahmen und einige großartige Erfolge. Die besten Platzierungen waren 1966, 2014 und 2025, als das Land mit 436 Punkten den ersten Platz belegte. Doch auch die Schattenseiten gehören dazu: In der Geschichte des Wettbewerbs gab es mehrere Jahre, in denen Österreich die Null Punkte erreichte (1962, 1988, 1991, 2015). Mit Wettquoten von 401 und weniger als 1 % Siegeschance scheint Cosmó vor einer Herausforderung zu stehen, doch die Unterstützung des Publikums könnte alles verändern.
Die Konkurrenz im Vorentscheid
Im Vorentscheid „Vienna Calling“ treten neben Cosmó noch elf weitere Acts an, was die Konkurrenz spannend macht. Unter den Bewerbern sind die Mountain Crew, die mit ihrem Song „Känguru“ auf sich aufmerksam machen wollen, sowie Künstler wie Kayla Krystin, die mit Tiroler Dialekt punkten möchte, und die Symphonic-Metal-Band Visions of Atlantis, die eine „Aufbruchshymne“ plant. Es ist die erste öffentliche Vorentscheidung in Österreich seit einem Jahrzehnt – ein echtes Spektakel!
Die Entscheidung, wer schlussendlich Österreich beim ESC vertreten wird, erfolgt durch eine Jury und das Publikum. Es bleibt abzuwarten, ob Cosmó mit „Tanzschein“ die Herzen der Zuschauer erobern kann. Was auch immer passiert, es ist klar, dass der junge Künstler auf dem besten Weg ist, seinen Traum zu verwirklichen. Der Weg bis zum großen Finale ist gepflastert mit harter Arbeit, Talent und einer Prise Glück. Wir sind gespannt, wie sich diese aufregende Geschichte weiter entfaltet!
Für alle, die mehr über Cosmó und seine musikalischen Erfolge erfahren möchten, gibt es ausführliche Informationen in einem Artikel auf oe24. Dort wird auch seine beeindruckende Entwicklung vom kleinen Jungen mit einer großen Leidenschaft zur Bühne beschrieben.