Stefan Mross kämpft mit Panne in letzter Staffel von „Immer wieder sonntags“
Am 14. Juni 2026 geschah etwas Ungewöhnliches in der beliebten ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“, die seit 2005 von Stefan Mross moderiert wird. Kurz vor dem Ende der Live-Sendung geriet Mross ins Straucheln, als er die Vorschau auf die nächste Ausgabe ankündigen wollte. Es war ein Moment, der für viele Zuschauer unerwartet kam. Mross, der für seine charmante Art bekannt ist, zeigte sich plötzlich unsicher und suchte nach den Namen der nächsten Gäste. In seiner Moderation nannte er unter anderem die Kölner Band „Höhner“ und die Schlagersängerin Eva Luginger, aber es wurde schnell klar, dass ihm wichtige Informationen fehlten. Die Moderationsunterlagen, die er zur Hand hatte, enthielten unvollständige oder falsche Angaben, was die Situation zusätzlich erschwerte.
Ungeachtet dieser Panne meisterte Mross die restliche Sendung mit Humor und Professionalität. Es ist bezeichnend, dass die Sendung, die über 30 Jahre und mehr als 370 Folgen lang ausgestrahlt wurde, nach der Saison 2026 eingestellt werden soll. Der SWR gab am 20. März 2026 bekannt, dass wirtschaftliche Zwänge der Grund für diese schmerzhafte Entscheidung seien. Programmdirektor Clemens Bratzler bezeichnete die Einstellung auch als „schmerzhaft“, da die Show einen bedeutenden Platz im deutschen Fernsehen hatte.
Ein Ende einer Ära
Stefan Mross selbst äußerte in der MDR-Talkshow „Riverboat“, dass die Show 22 Jahre lang Menschen glücklich gemacht hat. Er bezeichnete sie als sein „Lebenselixier“ und betonte den gesellschaftlichen Stellenwert, den sie innehat. Der Verlust wird nicht nur ihn, sondern auch die Schlagerszene treffen, da „Immer wieder sonntags“ eine wichtige Plattform für junge Künstler bot. Mross plant, die verbleibenden 13 Sendungen bis zum großen Finale am 13. September 2026 in vollen Zügen zu genießen und am bewährten Konzept festzuhalten.
Besonders schockierend für Mross war die Art und Weise, wie ihm die Entscheidung zur Einstellung mitgeteilt wurde, was ihn unvorbereitet traf. Er hat in der Vergangenheit persönliche Schicksalsschläge, wie den Tod seiner Eltern, erlebt und betont, dass er im Stress am besten funktioniere. Es bleibt abzuwarten, wie sich seine Karriere nach dem Ende dieser traditionsreichen Sendung entwickeln wird. Mross führt bereits Gespräche mit Privatsendern für zukünftige Projekte, doch die letzten Ausgaben von „Immer wieder sonntags“ werden sicher für viele Zuschauer ein emotionaler Abschied sein.
Ein Blick zurück
Die Entscheidung zur Einstellung von „Immer wieder sonntags“ markiert das Ende einer TV-Tradition, die mehr als zwei Jahrzehnte andauerte. Mit 378 ausgestrahlten Folgen wird die Show als ein Stück deutscher Fernsehgeschichte in Erinnerung bleiben. Viele Fans erinnern sich an die unzähligen fröhlichen Momente und musikalischen Darbietungen, die die Sendung geprägt haben. Es wird spannend sein zu sehen, wie der Zuschauer auf die letzten Folgen reagiert und welche neuen Wege Stefan Mross in Zukunft beschreiten wird.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in einem Artikel auf Spiegel.de.
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