Heute ist der 20.05.2026. In Rust sorgt eine überraschende Entscheidung des SWR für Aufregung: Die beliebte Sendung „Immer wieder sonntags“ wird nach 21 Jahren eingestellt. Stefan Mross, der das Format über all die Jahre geprägt hat, äußert sich empört und verletzt über die Art und Weise, wie diese Mitteilung überbracht wurde. Er wurde am 20. März 2026 vom Sender informiert, dass die Show ab 2027 nicht mehr fortgeführt wird. Mross beschreibt dies als schockierend und emotional belastend. Die plötzliche Nachricht kam für ihn völlig unerwartet, und die Umstände, die zu dieser Entscheidung führten, scheinen alles andere als einvernehmlich zu sein. Die Kritik des Moderators richtet sich vor allem gegen die vorgefertigten Zitate, die er unterschreiben sollte, um den Eindruck eines einvernehmlichen Ausstiegs zu vermitteln. Komischerweise weigerte er sich, unter diesen Bedingungen zu unterschreiben.
Die Entscheidung zur Einstellung von „Immer wieder sonntags“ wurde im März 2026 kommuniziert, und Mross war bei einem Treffen mit SWR-Verantwortlichen, um über die Zukunft der Sendung zu sprechen. Dabei wurde die Kündigung ausgesprochen. Auch andere Formate, wie die Show von Beatrice Egli, werden eingestellt, und der SWR erklärt, dass die wirtschaftliche Situation des Senders keine andere Wahl ließ. Dabei sollen die eingesparten Mittel in die Entwicklung neuer digitaler Formate investiert werden. Mross hat in der Vergangenheit bereits mit der Möglichkeit des Endes seiner Show gelebt, doch die Art und Weise der Kündigung war für ihn unerträglich.
Die Reaktionen des Senders
In einer offiziellen Stellungnahme betont der SWR, dass sie die Entscheidung sorgfältig abgewogen hätten. Sie verwalten die Vertraulichkeit interner Gespräche und verzichten auf detaillierte Kommentare zu den Vorwürfen von Mross. Laut dem Sender müssen auch andere Produktionen, wie das Dresdner „Tatort“-Team, für drei Jahre pausieren, was weitere Unsicherheiten in der Produktionslandschaft mit sich bringt. Die Gründe dafür sind in der wirtschaftlichen Gesamtlage des Senders zu suchen. Es scheint, als würde der SWR versuchen, einen strategischen Kurswechsel einzuleiten.
Was kommt als Nächstes?
Trotz der schwierigen Situation bleibt Mross ein beliebter Gast in anderen Shows. Er möchte jedoch nicht einfach abserviert werden, was verständlich ist. Ein Rückblick auf die letzten Jahre zeigt, wie sehr die Sendung „Immer wieder sonntags“ Teil der deutschen Fernsehkultur geworden ist. Mross hat es geschafft, eine treue Fangemeinde um sich zu scharen und viele Menschen mit seiner Musik und seinen Moderationen zu begeistern. Jetzt bleibt abzuwarten, ob und wie er in Zukunft weiterhin im Fernsehen präsent sein wird. Die Unsicherheit ist groß, aber eines ist sicher: Mross wird sich nicht so leicht unterkriegen lassen.