Compassion-Projekt fördert Empathie und soziale Verantwortung bei SchülerInnen
Heute ist der 2.07.2026, und in Steyr gibt es einen besonderen Anlass für alle, die soziale Verantwortung und Empathie schätzen. Im Rahmen des Compassion-Projekts nahmen SchülerInnen des Gymnasiums Schlierbach, der HLW Bad Ischl und des Franziskus Gym. Wels am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf teil. Dieses Sozialprojekt hat bereits eine lange Tradition und fand heuer zum 19. Mal statt. Es ist eine einmalige Gelegenheit für die Jugendlichen, praktische Erfahrungen im Umgang mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu sammeln. Was für eine wertvolle Erfahrung!
Die Idee hinter dem Projekt ist es, den SchülerInnen nicht nur die medizinische Welt näherzubringen, sondern auch Werte wie Empathie, Verantwortungsbewusstsein und zwischenmenschliche Fähigkeiten zu vermitteln. In der Woche, die sie im Klinikum verbrachten, unterstützten die Jugendlichen das Team in verschiedenen Bereichen – immer begleitet von erfahrenen MitarbeiterInnen. Besonders betont wurde der respektvolle und achtsame Umgang mit PatientInnen. Diese Begegnungen sind entscheidend, denn sie zeigen den SchülerInnen, wie vielseitig und sinnvoll die Arbeit im Gesundheitswesen ist.
Einblicke in die Gesundheitsberufe
Die SchülerInnen erhielten wertvolle Einblicke in verschiedene Berufsbilder im Gesundheitswesen, darunter Pflege, medizinische Assistenzberufe und medizinisch-therapeutische Tätigkeiten. Auch Informationen über Ausbildungswege an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule sowie an der FH für Gesundheitsberufe wurden bereitgestellt. Die stellvertretende Pflegedirektorin des Klinikums hob hervor, wie wichtig es ist, Werte wie Menschlichkeit, Professionalität und Teamarbeit zu vermitteln. Dies alles geschieht im Rahmen eines Projekts, das als wichtiger Beitrag zur Nachwuchsförderung und zur Stärkung sozialer Kompetenzen angesehen wird.
Das Compassion-Projekt verfolgt ein klares Ziel: die Entwicklung sozialverpflichteter Haltungen wie Solidarität, Kooperation, Kommunikation und Engagement für hilfsbedürftige Menschen. Die Schüler der Projektschulen verbringen jährlich zwei Wochen in sozialen Einrichtungen, die von Altenheimen bis zu Obdachlosenheimen reichen. Hierbei wird das praktische Lernen mit schulischem Unterricht in verschiedenen Fächern verknüpft. Initiatoren sind unter anderem eine Arbeitsgruppe bei der Deutschen Bischofskonferenz, und das Projekt wird mittlerweile von über 13.000 Schülern an Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg unterstützt. Auch viele staatliche und private Schulen im In- und Ausland haben das Konzept übernommen.
Soziales Lernen im Fokus
Eines der Hauptziele des Compassion-Projekts ist es, die soziale Sensibilität der SchülerInnen zu fördern. In einer Welt, in der Kommunikation oft schnell und oberflächlich ist, ist es wichtig, dass die Jugendlichen lernen, respektvoll miteinander umzugehen und Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Das soziale Lernen ist ein wesentlicher Bestandteil der schulischen Bildung und soll die SchülerInnen auf ein verantwortungsvolles Leben in der Gesellschaft vorbereiten. Dabei kommen verschiedene pädagogische Konzepte zum Einsatz, die nicht nur Teamarbeit und Verständnis für verschiedene Perspektiven fördern, sondern auch Techniken zur Konfliktlösung und Gewaltprävention beinhalten.
Die Begegnungen im Klinikum machen deutlich, dass Projekte wie Compassion nicht nur für die SchülerInnen, sondern auch für die Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Sie stärken die Verbindung zwischen Gesundheitsversorgung und Gesellschaft und fördern das Bewusstsein für die Herausforderungen, denen hilfsbedürftige Menschen gegenüberstehen. Ganz ehrlich, es ist einfach nur beeindruckend zu sehen, wie sich junge Menschen in diesen sozialen Kontexten engagieren und dabei ein Stück weit über sich hinauswachsen.
Wenn wir darüber nachdenken, wie wichtig es ist, Empathie und soziale Kompetenzen zu fördern, wird klar, dass solche Projekte nicht nur für die SchülerInnen, sondern für uns alle von Bedeutung sind. Sie helfen uns, eine mitfühlendere und solidarischere Gesellschaft zu schaffen. Und das ist etwas, das wir alle brauchen können.
Für weitere Informationen über das Compassion-Projekt, können Sie den Artikel von e-steyr.com lesen.
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