Am vergangenen Wochenende fanden in Klagenfurt-Stadt zwei festliche Abende statt, die ganz im Zeichen des Unternehmertums standen. Hier wurden langjährige Mitgliedsbetriebe geehrt, die nicht nur Verantwortung übernommen, sondern auch Arbeitsplätze geschaffen und zur wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen haben. Ein besonderes Highlight war die Auszeichnung von zehn Betrieben, die stolz auf ihr 50-jähriges Firmenjubiläum zurückblicken konnten. Und dann war da noch die Gebrüder Tertsche KG – Kälte- und Klimatechnik, die sogar auf 80 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken kann. Insgesamt wurden 158 Betriebe geehrt, die zusammen grandiose 3.100 Jahre unternehmerische Erfahrung repräsentieren. Diese stolze Zahl ist nicht nur beeindruckend, sondern zeigt auch, wie stark die Wirtschaft in Klagenfurt verwurzelt ist.

WK-Präsident Jürgen Mandl betonte in seiner Ansprache die zentrale Rolle der ausgezeichneten Betriebe für die Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Man merkt einfach, wie wichtig diese Unternehmen für die Region sind. Franz Ahm, der WK-Bezirksstellenobmann, hob die Verlässlichkeit, Qualität und die regionale Verwurzelung der geehrten Unternehmen hervor. Die Ehrungen verdeutlichen zudem die Verbindung von Tradition und Zukunft – viele der ausgezeichneten Betriebe haben sich über Jahrzehnte hinweg weiterentwickelt und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Die Bedeutung dieser Unternehmen für Klagenfurt lässt sich nicht hoch genug einschätzen.

Wirtschaftliche Landschaft von Klagenfurt

Klagenfurt am Wörthersee ist nicht nur für seine schönen Seen bekannt, sondern auch für seine dynamische Wirtschaft. Bei einer Registerzählung im Jahr 2011 wurde festgestellt, dass die Stadt zu diesem Zeitpunkt 94.483 Einwohner zählte. Davon waren 50.315 Frauen und 44.168 Männer. Ein eindrucksvolles Bild, das die Vielfalt und den Zuwachs der Bevölkerung zeigt, die seit der Volkszählung 2001 um 4.338 Personen gewachsen ist. Die Statistiken zeigen auch, dass Klagenfurt eine hohe Anzahl an Unternehmen hat, die Arbeitsplätze schaffen – insgesamt sind es über 45.000. Es ist klar, dass die wirtschaftliche Vitalität eng mit der Bevölkerung verknüpft ist.

Der Ausländeranteil in Klagenfurt liegt bei 11%. Ein interessanter Aspekt, der die kulturelle Vielfalt der Stadt unterstreicht. 3.350 ausländische Staatsbürger leben hier – das sind viele verschiedene Geschichten und Hintergründe, die die Stadt bereichern. Und was die Haushalte angeht, so leben 98,3% der Bevölkerung in 47.336 Privathaushalten. Die durchschnittliche Haushaltsgröße von 1,96 zeigt, dass viele Klagenfurter in kleineren Familienstrukturen leben. Über 25.000 Familien sind hier zu Hause, und man kann sich nur vorstellen, wie das alltägliche Leben in dieser bunten Stadt aussieht.

Unternehmerische Unterstützung und Forschung

Die Universität Klagenfurt spielt eine wichtige Rolle in der Unterstützung von Unternehmerinnen, potenziellen Unternehmerinnen und kleinen sowie mittleren Unternehmen (KMU). Mit dem Cluster „Unternehmertum“ hat die Universität ein Ziel vor Augen: Innovatives Unternehmertum als Triebfeder für wirtschaftliches Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Integration zu fördern. Es ist faszinierend, wie vielschichtig die Forschung über Unternehmertum ist – sie reicht von betriebswirtschaftlichen über soziologische bis hin zu kulturbezogenen Aspekten.

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Die Universität hat zudem mit „build!“ einen Inkubator ins Leben gerufen, der innovative Gründungsvorhaben unterstützt. Diese Initiativen sind besonders wichtig, denn in der EU machen KMU 99% aller Unternehmen aus. Das zeigt, wie relevant die Unterstützung durch Bildungseinrichtungen ist. Klagenfurt hat das Potenzial, ein Zentrum für unternehmerisches Denken und Handeln zu werden, und die Universität trägt ihren Teil dazu bei. Kooperationen mit anderen Institutionen in der Alpen-Adria-Region stärken zusätzlich die Innovationskraft.

Die feierlichen Abende zur Ehrung der langjährigen Betriebe sind mehr als nur ein Event – sie sind ein Zeichen des Respekts und der Wertschätzung für all das, was Unternehmer*innen in Klagenfurt leisten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die wirtschaftliche Landschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird. Eines ist sicher: Die Verbindung von Tradition und Innovation wird auch in Zukunft eine tragende Rolle spielen.