Feuerwehr im Einsatz: Gemeinsam stark für die Sicherheit der Bevölkerung
Heute, am 21. Oktober 2026, fand im Steinbruch der Schraufstädter GmbH im Bezirk Eisenstadt-Umgebung eine beeindruckende Übung statt. Sieben Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden Wimpassing, Leithaprodersdorf, Loretto, Hornstein, Stotzing, Neufeld und Müllendorf kamen zusammen, um ihre Fähigkeiten in der technischen Hilfeleistung bei Unfällen mit Baumaschinen und Pkw zu verfeinern. An einem solchen Ort wird einem erst richtig bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit und das Training der Feuerwehrleute ist.
Die Übung umfasste gleich mehrere Szenarien. Zwei Verkehrsunfälle wurden simuliert, bei denen jeweils zwei Fahrzeuginsassen eingeklemmt waren. Zudem mussten zwei Arbeiter gerettet werden, die nach dem Umsturz eines Muldenkippers teilweise eingeklemmt waren. Hier kamen Hebekissen und gleich drei Seilwinden zum Einsatz – ein eindrucksvolles Bild, wie die Feuerwehrleute die Mulde absicherten und die Rettung organisierten. Die mobilen Rettungsplattformen waren ebenfalls im Einsatz, um die Menschen aus den hoch gebauten Baumaschinen zu retten. Abschnittskommandant Franz Nechansky führte die Übung mit Bravour und sorgte dafür, dass alles reibungslos ablief.
Gemeinsames Training für einen besseren Ernstfall
Die Übungen in der Region sind nicht nur auf den heutigen Tag beschränkt. Bereits am 19. Oktober 2026 gab es eine Übung der Feuerwehren Kapfenberg-Diemlach und Bruck an der Mur am Lamingbach, wo sechs abgestürzte Jugendliche simuliert wurden. Am 17. Oktober 2026 wurde in Ichenhausen geübt, wie man einen Patienten aus der vierten Ebene über eine enge Stahltreppe retten kann. Und am 16. Oktober 2026 hatte Elaflex Hiby in Plettenberg eine Übung mit Verpuffung und Kellerbrand, bei der vermisste Mitarbeiter gerettet werden mussten. Die Vielfalt der Übungsszenarien zeigt, wie wichtig es ist, auf alles vorbereitet zu sein.
Doch das ist noch nicht alles. Im Herbst 2023 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Pöring eine grundlegende Schulung durch Heavy Rescue Germany, um die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen zu verbessern. Eine dreistufige Übungsreihe wurde durchgeführt, um die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zu optimieren. In einer der Übungen waren zwei „Schrott“-PKW mit drei simulierten Verletzten im Einsatz. Die Polizei übernahm die Unfallaufnahme und die Sicherung von Spuren, während das Rote Kreuz mit zwölf Teilnehmern und drei Fahrzeugen für die medizinische Versorgung sorgte.
Wissen erweitern für den Ernstfall
Die Bedeutung solcher Übungen ist nicht zu unterschätzen. Sie sind eine perfekte Gelegenheit, um nicht nur die technischen Fähigkeiten zu schulen, sondern auch die Teamarbeit zu stärken. Das Rote Kreuz war mit einem Team von Realistischer Unfalldarstellung vor Ort, das die Verletzten mit realistischen Schminktechniken darstellte. So wurde das Szenario noch realistischer und die Feuerwehrleute konnten unter realistischen Bedingungen üben, was für den Ernstfall von unschätzbarem Wert ist.
Ein weiteres Beispiel für die Wichtigkeit von Training und Teamarbeit zeigt die Übung der Freiwilligen Feuerwehr Herrstein-Niederwörresbach am 9. Juli 2025, bei der die technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen in den Fokus gerückt wurde. Hier wurde insbesondere auf die patientenorientierte Rettung und den sicheren Umgang mit technischem Gerät geachtet. Es gab verschiedene Stationen, die sich mit dem Bewegen von Lasten und der Befreiung eingeklemmter Personen aus PKW beschäftigten. Das zeigt, dass die Feuerwehren ständig daran arbeiten, ihr Wissen zu erweitern und ihre Fähigkeiten zu verbessern.
Die heutige Übung im Steinbruch ist ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig und sinnvoll solche Trainings sind. Sie fördern nicht nur die Sicherheit der Einsatzkräfte, sondern auch die der Bevölkerung. So können wir uns in Österreich auf die engagierten Feuerwehrleute verlassen, die sich täglich weiterbilden und vorbereiten, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können.
