Am 21. September 2026 war es wieder einmal so weit: Der Ferdinandus Orden 1561 feierte im Dom zu Eisenstadt ein Jubiläumshochfest, das in jeder Hinsicht beeindruckend war. Die Atmosphäre war geprägt von Tradition, Gemeinschaft und einer spürbaren Nächstenliebe. Ein musikalischer Beitrag des Kinderchors des Theresianums Eisenstadt sorgte für die passende Stimmung und ließ die Herzen der Anwesenden höherschlagen.

Ein ganz besonderer Höhepunkt der Feier war die Inthronisation der neuen Großmeisterin, die durch Kardinal Nemet vollzogen wurde. Es war ein emotionaler Moment, besonders auch für den Ehrengroßmeister, der nach 40 Jahren im Dienst verabschiedet wurde. Die Antrittsrede der neuen Großmeisterin thematisierte die zukünftigen Herausforderungen und Aufgaben des Ordens, und man spürte, dass ein neuer Wind weht.

Ehrenvolle Auszeichnungen und neue Mitglieder

Der Festakt war nicht nur eine Feier der Tradition, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft. Während der Veranstaltung wurden zahlreiche Ernennungen und Funktionsbestätigungen vorgenommen, und verdiente Mitglieder wurden für ihr langjähriges Engagement im Orden geehrt. Besonders bewegend war die feierliche Aufnahme neuer Mitglieder in den Ritterstand des Ferdinandus-Ordens. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich Menschen aktiv für die Gemeinschaft und die guten Werte einsetzen.

Heute, am Tag des Ehrenamts, wurde der Dank und die Wertschätzung für die ehrenamtlichen Mitglieder deutlich spürbar. Es ist wichtig, diese engagierten Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Sie sind das Herzstück des Ferdinandus Ordens, der stets auf die Förderung von Völkerverständigung und ritterlichen Tugenden abzielt. Im kommenden Jahr ist bereits ein Konvent geplant, bei dem Mitglieder ausgezeichnet werden sollen. Die Vorfreude darauf ist spürbar!

Ein Blick in die Geschichte

Der Ferdinandus Orden hat seine Wurzeln bereits im Jahr 1561, als Kaiser Ferdinand I. Christophen Kugler beauftragte, eine Armenstation für ehemalige Soldaten und deren Hinterbliebene zu errichten. 1986 wurde der Orden dann vereinsrechtlich gegründet. Seither hat sich viel getan. Der Orden ist nicht nur sozial und karitativ ausgerichtet, sondern sieht sich auch als Wertegemeinschaft, die überparteilich und traditionsverbunden ist. Seit der Gründung wurden Spenden und Waren im Wert von 700.000 Euro an Bedürftige und Hilfsorganisationen übergeben – eine beeindruckende Bilanz!

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Ein weiteres Highlight steht im nächsten Jahr an: Das Ordenshochfest 2024 findet in der Kathedrale „Notre-Dame de Luxembourg“ statt. Mitglieder aus Deutschland, Tschechien und Österreich werden anreisen, um gemeinsam zu feiern. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Wer die Gelegenheit hat, sollte sich auch das St. Martinsfest am 11. November im Burgenland nicht entgehen lassen. Eine schöne Gelegenheit, um gemeinsam zu feiern und sich an die Werte der Nächstenliebe und Solidarität zu erinnern. Martin, der römische Soldat, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, bleibt ein starkes Symbol für das Engagement des Ferdinandus Ordens.

Ob bei den Feierlichkeiten, bei karitativen Aktionen oder einfach im Alltagsleben – der Ferdinandus Orden zeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Nächstenliebe sind. So bleibt zu hoffen, dass der Schwung des Jubiläumshochfestes auch in die Zukunft mitgenommen wird!