Eisenstadt dreht das Derby und stürzt St. Georgen von der Tabellenspitze
Der SC UNEX Eisenstadt hat das Derby der 2. Klasse Nord beim UFC St. Georgen mit 2:1 gewonnen. Für Eisenstadt war es der erste Sieg in St. Georgen seit mehreren Jahren – und damit auch eine kleine Wiedergutmachung für die 1:8-Niederlage im Sommer 2025.
Lange sah es allerdings nicht danach aus. Oliver Mancs setzte sich in der 27. Minute nach einem Laufpass hinter die Abwehrkette ab und brachte St. Georgen mit 1:0 in Führung. Spielertrainer Christopher Pinter hatte danach sogar zweimal das 2:0 auf dem Fuß, ließ die guten Möglichkeiten aber liegen.
Eisenstadt dreht das Spiel nach der Pause
In der Halbzeit fand Eisenstadts Trainer Philipp Schordje offenbar die richtigen Worte. Seine Ansage an die Mannschaft: Sie werde dieses Spiel gewinnen. In der 51. Minute sorgte Miklos Ruzicska für den Ausgleich zum 1:1. Für ihn war es bereits der dritte Treffer in Folge.
Eine Viertelstunde später kippte die Partie endgültig. Jonas Engelschall schoss Eisenstadt in der 66. Minute zum 2:1-Sieg. Dazwischen und danach wurde es auf dem Platz ordentlich ruppig: Zweikämpfe, Emotionen und mehrere Treffer an der Torumrandung prägten das Derby. Da war einiges los.
St. Georgen verliert die Tabellenführung
Christopher Pinter bezeichnete Eisenstadt nach dem Spiel als glücklichen Sieger. Am Ende zählen für die Gäste aber die drei Punkte: Mit 23 Zählern liegt der SC UNEX Eisenstadt nun auf dem dritten Tabellenrang und vor dem UFC St. Georgen, der 21 Punkte hält.
Der zum Spiel gehörende Online-Spielbericht des Österreichischen Fußball-Bundes war unterdessen nicht frei zugänglich. Die Website wird von Anubis geschützt, um massenhaftes Scraping durch KI-Unternehmen zu erschweren. Dabei kommt ein Proof-of-Work-Verfahren nach dem Vorbild von Hashcash zum Einsatz, das ursprünglich zur Verringerung von E-Mail-Spam vorgeschlagen wurde.
Für einzelne Nutzer soll die zusätzliche Belastung gering bleiben. Bei massenhaftem Abrufen summiert sie sich jedoch und macht Scraping teurer. Als vorläufige Lösung soll das Verfahren dienen, während an Methoden zur Erkennung von Headless-Browsern gearbeitet wird – etwa anhand der Schriftendarstellung. Bei Nutzern, die wahrscheinlich legitim sind, soll die Proof-of-Work-Seite künftig möglichst nicht angezeigt werden.
Anubis benötigt moderne JavaScript-Funktionen. Erweiterungen wie JShelter können diese deaktivieren und sollen deshalb für diese Website abgeschaltet werden.
