Junge Stimmen für ein starkes Europa: Maturantinnen aus Eisenstadt setzen Zeichen
Heute ist der 23.10.2026 und in Eisenstadt gibt es Grund zur Freude! Drei talentierte Maturantinnen der BHAK Eisenstadt haben beim Wettbewerb „Wir sind Europa“ eine Auszeichnung erhalten, die nicht nur ihre harte Arbeit würdigt, sondern auch ein starkes Zeichen für das Engagement junger Menschen in Europa setzt. Anna Gollubits, Carolina Krizsanits und Sonja Rupp haben mit ihrer Diplomarbeit über Wirtschaftsstrafrecht und die Verfolgung von Wirtschaftskriminalität die Jury überzeugt. Ihre Ausarbeitung thematisiert die Herausforderungen, vor denen die Europäische Union steht, und fordert grenzüberschreitende Gerechtigkeit.
Die Preisverleihung fand am 15. Oktober im Haus der EU in Wien statt, ein Ereignis, das im Rahmen des Jubiläums „Zehn Jahre Netzwerk EUropa in der Schule“ gefeiert wurde. Es war ein feierlicher Anlass, bei dem auch Anna Katharina Obenhuber vom Bildungsministerium und Georg Pfeifer vom Europäischen Parlament lobende Worte für die Preisträgerinnen fanden. Anna Knyazeva von der Europäischen Kommission hob besonders das Engagement der Absolventinnen hervor, die mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag zur Diskussion über die Zukunft Europas leisten.
Ein wichtiger Schritt für Europa
Mit ihrem Projekt zeigen die drei Schülerinnen, wie wichtig es ist, nicht nur über die Probleme zu sprechen, sondern auch Lösungen zu entwickeln. Sie setzen sich für eine Zusammenarbeit und einheitliche Regeln in Europa ein, was in Zeiten von Krisen und Herausforderungen mehr denn je notwendig ist. Ihre Stimmen sind Teil einer Generation, die auf die Missstände in der EU aufmerksam macht und für eine bessere Zukunft kämpft. Die Herausforderungen sind vielfältig, von steigenden Lebenshaltungskosten über Wohnungsmangel bis hin zu einem komplexen Migrationsmanagement – die Themen sind brisant und erfordern innovative Ansätze.
Die Europäische Kommission hat für die Jahre 2024 bis 2029 ehrgeizige Ziele festgelegt, die auf sieben Kernprioritäten basieren. Diese sollen die EU dabei unterstützen, schneller, unkomplizierter und geschlossener zu agieren. Die Vision ist klar: eine krisenfeste und gedeihliche Zukunft für alle Europäer zu schaffen. Dabei wird auch die soziale Gerechtigkeit großgeschrieben – ein Anliegen, das auch die Preisträgerinnen in ihrer Arbeit aufgegriffen haben.
Ein Aufruf zur Mitgestaltung
Die Preisträgerinnen sind nicht nur Botschafterinnen für ihre Schule, sondern auch für viele junge Menschen in Europa, die sich für ein besseres Miteinander einsetzen. Ihre Arbeit und der damit verbundene Preis sind ein Ansporn, sich aktiv in die Gestaltung der europäischen Zukunft einzubringen. Denn letztlich geht es darum, die Werte der EU zu schützen und eine Gemeinschaft zu fördern, in der jeder eine Stimme hat. Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig dies ist und wie sehr der Zusammenhalt in Europa gefordert ist.
In Eisenstadt und darüber hinaus wird die Auszeichnung der drei Maturantinnen sicher noch lange nachwirken. Es ist eine Erinnerung daran, dass junge Menschen die Zukunft Europas gestalten – und dass ihre Stimmen gehört werden müssen.
