Eisenstadt im Wandel: Raiffeisenlandesbank plant zukunftsweisende Zentrale und stärkt lokale Wohnbaugesellschaft
In Eisenstadt tut sich was! Die Raiffeisenlandesbank Burgenland hat große Pläne. Vor einem Jahr wurde bekannt, dass die Landesholding die Zentrale in der Esterhazystraße für stolze 11,4 Millionen Euro verkauft hat. Der Grund ist klar: Die Bank braucht mehr Platz. Am Stadtrand, an der Mattersburger Straße, entsteht eine neue Zentrale, die nicht nur den modernen Anforderungen von Kunden und Mitarbeitern gerecht wird, sondern auch Raum für die Tochtergesellschaften schafft. Das Ganze wird eine Investition von rund 55 Millionen Euro kosten – ein ordentliches Sümmchen, aber es wird sich lohnen!
Am Montag wurden die Details zum Neubau präsentiert. Generaldirektor-Stellvertreterin Eva Fugger steht voll hinter diesem Projekt. Sie betont, dass die Bank unabhängig bleibt und langfristig am Standort Eisenstadt festhalten möchte. Die neuen Räumlichkeiten sollen bis zum 100-jährigen Jubiläum der RLB im Jahr 2030 für etwa 200 Mitarbeiter fertiggestellt sein. Das alte Gebäude, das aus den 1950er Jahren stammt, ist einfach nicht mehr zeitgemäß und muss dringend saniert werden. Das neue Gebäude wird in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet und mit Erdwärme beheizt. Ziel ist eine „klimaaktiv Gold“-Zertifizierung.
Umweltfreundliche Innovationen
Ein weiteres Highlight sind die geplanten Photovoltaik-Anlagen, die sowohl auf dem Dach als auch auf den Parkplätzen installiert werden. Damit soll der Eigenverbrauch erhöht werden. Apropos Parkplätze: Es werden ausreichend Stellplätze bereitgestellt, darunter rund 30% mit Ladestationen für E-Autos. Zusätzlich sind zwei Schnellladestationen eingeplant. Das klingt doch nach einem durchdachten Konzept für die Zukunft!
Die Pläne zur Einreichung bei der Stadtgemeinde sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Der Baustart ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen und die Fertigstellung sowie der Umzug werden für Mitte 2030 angepeilt. Die Ausschreibung der Gewerke erfolgt bereits 2024, wobei regionale Firmen bevorzugt werden. Das ist ein schöner Ansatz, die lokale Wirtschaft zu unterstützen.
Neues für die „Neue Eisenstädter“
<pDoch das ist nicht alles. Die Raiffeisenlandesbank hat auch bei der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft „Neue Eisenstädter“ (Nebau) ihre Finger im Spiel. Nach einer Sonderprüfung wurde ein Regierungskommissär eingesetzt, und es gab eine Einigung zur Neuordnung der Nebau. Das Land plant, 70 Prozent der Nebau zu übernehmen, während die RLB und eine Tochter der Erste Bank jeweils knapp 15 Prozent halten wollen. Der Rest bleibt bei der Stadt Eisenstadt. Aber auch hier muss noch die Zustimmung des Revisionsverbands der Gemeinnützigen Wohnbauträger abgewartet werden.
Die Raiffeisenlandesbank möchte ihre 15 Prozent Minderheitsbeteiligung behalten und hofft auf eine gute Partnerschaft mit dem Land. Ein bisschen Aufregung ist also angesagt in Eisenstadt! Das alles zeigt, dass sich die Stadt und ihre Institutionen an die Herausforderungen der Zukunft anpassen und gleichzeitig den lokalen Bezug stärken wollen. Es bleibt spannend, wie sich die Pläne weiterentwickeln werden!
