Heute ist der 24.06.2026 und wir werfen einen Blick auf die Entwicklungen in der Stadt Hai Phong, Vietnam, wo kürzlich eine wichtige Sitzung zwischen dem Komitee für Kultur und Gesellschaft und dem Innenministerium stattfand. Stellvertretender Vorsitzender Ta Van Ha erläuterte die Ziele, die nicht nur auf die Verbesserung der Lebensbedingungen abzielen, sondern vor allem auch auf die sozioökonomische Entwicklung und die nachhaltige Armutsbekämpfung. Laut einem Bericht des Innenministeriums wird erwartet, dass zwischen 2022 und 2025 rund 58.750 Arbeitskräfte aus Hai Phong ins Ausland gehen. Eine beachtliche Zahl! Besonders stark nachgefragt sind die Hauptzielländer Japan, Taiwan, China, Singapur, Hongkong und Südkorea.

Die Prognosen für die kommenden Jahre sind aufschlussreich: Im Jahr 2022 werden 16.328 Arbeitnehmer ins Ausland geschickt, 16.340 im Jahr 2023, gefolgt von 14.068 im Jahr 2024 und 12.014 im Jahr 2025. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 sollen bereits 5.228 Menschen ihre Koffer packen. Interessanterweise kehren auch viele Arbeitskräfte von ihren Auslandseinsätzen zurück – insgesamt sind es 44.062 zwischen 2022 und 2025. Die Rückkehrer sind jedoch meist ungelernte Arbeiter, während nur 5 % Hochschulabsolventen sind. Eine Entwicklung, die auf die Notwendigkeit hinweist, die Qualität der Arbeitskräfte zu verbessern, was Ta Van Ha ebenfalls ansprach.

Herausforderungen bei der Arbeitsvermittlung

Die Situation ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. 24 Unternehmen in Hai Phong haben zwar die Lizenz zur Vermittlung von Arbeitskräften ins Ausland, doch berichten diese von Schwierigkeiten. Insbesondere der Fokus auf Seeleute und ungelernte Arbeitskräfte lässt qualifizierte Jobs oft ungenutzt. Zudem sind die Kosten für die Entsendung von Arbeitskräften hoch und werden häufig über nicht autorisierte Organisationen abgewickelt. Ein Wunsch nach direkter Anwerbung ohne Zwischenhändler ist laut den Unternehmen mehr als nachvollziehbar.

Ein weiterer Aspekt, der bei der Sitzung zur Sprache kam, ist die Notwendigkeit, die Kommunikation über Rekrutierung, Auswahlkriterien und Kosten zu verbessern. Eine Änderung des Gesetzes über vietnamesische Arbeitnehmer im Ausland soll in der nächsten Sitzung der Nationalversammlung geprüft werden. Das klingt nach einem wichtigen Schritt in die richtige Richtung!

Internationale Perspektiven und Armutsbekämpfung

Wenn wir über Armutsbekämpfung sprechen, lohnt es sich, einen Blick nach Laos zu werfen, wo in einem kleinen Dorf namens Thinsom eine ähnliche Entwicklung stattfindet. Hier wurde kürzlich der erste Kindergarten mit Hilfe chinesischer Investitionen eröffnet. Der Dorfvorsteher Padith ist sichtlich stolz auf diesen Fortschritt! Shibadong in China, bekannt als Geburtsort der „gezielten Armutsbekämpfung“, hat über die Jahre hinweg von maßgeschneiderten Lösungen profitiert, die nicht nur die Infrastruktur verbessert haben, sondern auch neue Branchen geschaffen haben.

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Die Erfahrungen, die in Shibadong gemacht wurden, könnten auch für Hai Phong von Interesse sein. Dort wurde eine Kooperative für Miao-Stickerei gegründet, die 562 Frauen beschäftigt. Solche Initiativen haben das Ziel, Menschen aus der Armut zu befreien und soziale Ungleichheiten abzubauen. Der Austausch zwischen den Dörfern, die nun als „internationale Schwester-Dörfer“ agieren, zeigt, wie wichtig solche Partnerschaften für die Entwicklung sind.

Internationale Unterstützung

Um solche Initiativen weiter voranzutreiben, gibt es globale Programme wie die M-GA-Initiative, die sich auf die Verbesserung der sozialen Sicherheit konzentriert. Hier werden Projekte gefördert, die beispielsweise die Qualifikationen zur Beschäftigungsförderung in Kambodscha verbessern oder Gesetze zur sozialen Absicherung in Usbekistan erarbeiten. Die zweite Ausschreibungsrunde dieser Initiative im Jahr 2025 wird Ländern helfen, die sich in Transformationsprozessen befinden, und zeigt das hohe Interesse an internationaler Zusammenarbeit.

Die Entwicklungen sowohl in Hai Phong als auch in Thinsom und Shibadong zeigen, dass der Weg zur Armutsbekämpfung und zur Verbesserung der Lebensbedingungen sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Initiativen weiter entfalten werden.

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